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Was die neue S3-Leitlinie Schmerzmanagement für die Altenpflege bedeutet

Die Deutsche Schmerzgesellschaft hat die erste nationale S3-Leitlinie speziell für ältere Menschen mit Schmerzen veröffentlicht. „GeriPAIN“ soll die Versorgung in Pflegeheimen verbessern.

Das Schmerzassessment ist ein wesentlicher Aspekt pflegerischer Verantwortung. Bild: Werner Krüper

Laut der Deutschen Schmerzgesellschaft steht die S3-Leitlinie „Schmerzmanagement bei GERiatrischen PAtIeNt:innen (GeriPAIN)“ ab sofort kostenlos zur Verfügung. Sie richtet sich an Pflegekräfte, Ärzte und Therapeuten in der Altenpflege und gibt erstmals strukturierte Empfehlungen für die Diagnose und Behandlung von Schmerzen bei älteren Menschen.

Die Leitlinie berücksichtigt besondere Herausforderungen der Altenpflege: Sie erklärt, wie Pflegekräfte Schmerzen bei Menschen mit Demenz erkennen können. Außerdem stellt sie nicht-medikamentöse Therapien wie Physiotherapie und Bewegungstherapie vor. Gleichzeitig werden sichere und wirksame medikamentöse Strategien vorgestellt, die auf individuellen Risiken und Wechselwirkungen beruhen.

Die Entwicklung der Leitlinie wurde durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses gefördert. Die Koordination lag bei der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. unter der Projektleitung von Prof. Dr. Erika Sirsch (Essen), Prof. Dr. Thomas Fischer (Dresden), Dr. Corinna Drebenstedt (Friesoythe) und Heike Norda (UVSD SchmerzLOS e.V.).

Passend dazu: Ein erster Überblicksbeitrag zur S3-Leitlinie Schmerzmanagement erscheint in der Januar-Ausgabe (2026) der Altenpflege.