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Neuer DEVAP-Vorstand Neeb fordert Finanzreform
Der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP) hat in seiner Mitgliederversammlung am 21. November einen neuen Vorstand und ein neues Kuratorium gewählt. Thomas Neeb, Geschäftsführer der Johanniter Seniorenhäuser GmbH, übernimmt den Vorsitz von Wilfried Wesemann, der altersbedingt in den Kuratoriumsvorsitz wechselt. Er fordert eine nachhaltige Finanzreform und Refinanzierung der stationären Pflege.
„Damit die Pflegebedürftigen die Eigenanteile künftig sicher leisten können, ist neben einer Strukturreform gleichermaßen eine grundlegende Finanzreform zwingende Voraussetzung“, betonte der neue Vorsitzende Neeb. Zudem müsse die Refinanzierung vollstationärer Leistungen durch Vorschusszahlungen auf ausstehende Sozialhilfebescheide sichergestellt werden.
Erfahrener Finanzexperte an der Spitze
Der 54-jährige Neeb ist seit über 30 Jahren bei den Johannitern tätig und seit 2011 Geschäftsführer der Johanniter Seniorenhäuser GmbH. Das Unternehmen gehört mit bundesweit 90 Einrichtungen und etwa 7.500 Mitarbeitenden zu den größten Trägern der stationären Altenpflege in Deutschland. Neebs Schwerpunkt liegt im Finanzbereich, insbesondere bei der Refinanzierungssystematik der vollstationären Pflege.
Neben Neeb wurden Sonja Schneider-Koch (Geschäftsführerin der DSP Elbdiakonie), Sandra Schuhmann (Vorständin Soziales im Diakonischen Werk Bayern e.V.) und Christoph Dürdoth (Vorstand der Johannesstift Diakonie) in den Vorstand gewählt. Beratend unterstützen Martina Althoff (Diakonie RWL) und Elke Ronneberger (Diakonie Deutschland). Anna Leonhardi komplettiert als hauptamtliches Vorstandsmitglied das Gremium.
Kuratorium mit wissenschaftlicher Verstärkung
Das neue Kuratorium unter Vorsitz von Wilfried Wesemann bringt breite Expertise ein. Dazu gehören unter anderem Prof. Dr. Heinz Rothgang von der Universität Bremen, Dr. Bodo de Vries vom Evangelischen Johanneswerk und Uwe Machleit, Mitglied der Fachkommission für das Pflegeberufegesetz.
Die Gremien wurden für die nächsten fünf Jahre gewählt.
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