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KAP Saar zieht positive Zwischenbilanz zur Pflegeentwicklung

Politik, Verbände und Einrichtungen im Saarland arbeiten enger zusammen: Die KAP Saar sieht in ihrer dritten Zwischenbilanz deutliche Fortschritte bei Ausbildung, Qualifikation und Image der Pflegeberufe.

Foto: Sozialministerium Saarland.

Die Konzertierte Aktion Pflege Saar (KAP Saar) hat zum dritten Mal seit ihrer Einberufung im Dezember 2022 Zwischenbilanz gezogen: Die enge Vernetzung von Politik, Verbänden, Einrichtungen und Fachkräften sei maßgeblich für Fortschritte in der saarländischen Pflege.

„Sehr konsruktive Basis“

„Wir sind bei der Pflege im Saarland auf einem guten Weg“, erklärt Gesundheitsminister Magnus Jung. „Gemeinsam mit über 360 Mitgliedern haben wir es den vergangenen drei Jahren zusammen geschafft, eine sehr konstruktive Basis für die Pflege- und Gesundheitsberufe zu erarbeiten. Unsere Ziele haben wir dabei fest im Blick: fachliche Kompetenzen und das Image der Pflegeberufe stärken und damit im Saarland 4.000 zusätzliche Pflegekräfte bis 2030 gewinnen.“

Der Minister weiter: „Ich freue mich, dass wir für die heutige 3. Zwischenbilanz auch Prof. Dr. Heinz Rothgang gewinnen konnten, der über die Zukunft der Pflege referiert hat. Einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Pflege im Saarland haben wir heute mit der Unterzeichnung des LOI zum primärqualifizierenden Pflegestudium an der htw saar ab dem Wintersemester 2027/28 begangen. Damit werden wir die Qualifikation von Pflegekräften nachhaltig stärken.“

„Wollen positiven Trend fortsetzen“

Bei der Entwicklung der Ausbildungszahlen in der Pflege könne ein positiver Trend verzeichnet werden, heißt es in einer KAP-Pressemeldung: Mit 388 neuen Auszubildenen in der 23-monatige Pflegeassistenzausbildung zeichne sich ein neuer Rekord ab (Höchstwert bislang: Schuljahr 21/22 mit 335 Startern). Damit sei die Gesamtzahl der gemeldeten Pflegeassistenz-Auszubildenden mit 657 höher als jemals zuvor. Jung dazu: „Diesen positiven Trend wollen wir im Saarland fortsetzen und bitten alle Akteure hieran weiter aktiv mitzuwirken.“

Für die kommenden Monate setzt die KAP Saar eigenen Angaben zufolge Schwerpunkte bei der Beschleunigung von Anerkennungsverfahren, der weiteren Professionalisierung der Ausbildung sowie dem konsequenten Ausbau der Willkommenskultur für internationale Fachkräfte. Zudem sollen Förderstrukturen weiterentwickelt und Maßnahmen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit überprüft werden.

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