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ALTENPFLEGE 2026: Passgenaue Lösungen für die Inkontinenzversorgung

Die TZMO Deutschland GmbH steht seit Jahren für qualitativ hochwertige Inkontinenz , Pflege und Hygienelösungen. Mit Marken wie SENI und Bella ist das Unternehmen ein fester Partner vieler stationärer und ambulanter Pflegeeinrichtungen. Neben Produktqualität und Innovation betont TZMO den verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen, die Weiterbildung von Pflegekräften und den respektvollen Umgang mit Pflegebedürftigen. Im Interview mit der Redaktion gibt das Unternehmen einen Einblick, was Messebesuchende auf der ALTENPFLEGE 2026 vom 21. bis 23. April in Essen erwartet. Machen Sie sich selbst in Bild im Bereich Pflege &Therapie (Halle 7).

Alexander Stascheit Leitung Key Account Management, TZMO Deutschland GmbH, Biesenthal, www.tzmo.de
Machen Sie sich am Stand von TZMO ein Bild, wie zeitgemäße Inkontinenzversorgung aussehen kann.

Pflegealltag und Lebensqualität: TZMO bietet mit den SENI‑Produkten passgenaue Lösungen für die Inkontinenzversorgung. Wie unterstützen Ihre Produkte Pflegekräfte dabei, die Versorgung effizient zu gestalten und gleichzeitig die Würde und das Wohlbefinden der Bewohner:innen zu bewahren?

Alexander Stascheit: Die Inkontinenzprodukte von SENI sind darauf ausgelegt, Pflegekräfte im Alltag spürbar zu entlasten und gleichzeitig die Würde sowie das Wohlbefinden der Bewohner:innen zu bewahren. Hohe Sicherheit, Tragekomfort und eine intuitive Handhabung ermöglichen eine effiziente Versorgung auch unter Zeitdruck. Durch eine klare Produktkennzeichnung und die Möglichkeit einer bewohnerbezogenen Etikettierung lassen sich Abläufe strukturieren und Fehlerquellen minimieren. Der enge Austausch mit Pflegeeinrichtungen sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produkte stellen sicher, dass die Lösungen praxisnah bleiben und individuelle Bedürfnisse berücksichtigen. Ergänzend steigern auch begleitende Dienstleistungen und digitale Lösungen aus unserem Portfolio die Effizienz, sodass mehr Zeit für das Wesentliche bleibt – den Menschen.

Nachhaltigkeit und Verantwortung: Nachhaltigkeit spielt auch in der Pflege eine wachsende Rolle. Welche Maßnahmen verfolgt TZMO, um ökologische und soziale Verantwortung über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg wahrzunehmen?

Alexander Stascheit: Als Hersteller von Pflege- und Hygieneprodukten übernimmt TZMO Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Rohstoffbeschaffung über Produktion und Logistik bis hin zu Anwendung und Entsorgung. Grundlage dafür sind verbindliche Qualitäts- und Umweltmanagementrichtlinien nach ISO 14001, ressourcenschonende Produktionsprozesse sowie der Einsatz moderner Technologien zur Reduktion von Emissionen und Abfällen. Mit dem konzernweiten Programm „TZMO drive to ZERO WASTE“ hat die Gruppe das Ziel erreicht, Postproduktionsabfälle seit 2025 vollständig von Deponien fernzuhalten und die Kreislaufwirtschaft aktiv zu fördern. Ergänzt wird dies durch nachhaltige Verpackungskonzepte, Recyclinglösungen, optimierte Transportplanung sowie energieeffiziente Bau- und Infrastrukturmaßnahmen am Standort Biesenthal.

Über ökologische Aspekte hinaus versteht TZMO Verantwortung auch gesellschaftlich – etwa durch die Organisation des Seni Cup, eines internationalen Fußballturniers für Menschen mit geistiger Behinderung, sowie durch gezielte Aufklärungs- und Enttabuisierungsarbeit rund um das Thema Inkontinenz, zum Beispiel über Kampagnen und das Beratungs- und Informationsangebot des Projekts Leben ohne Druck.

Ziel ist es, Betroffene, Angehörige und Fachpersonal zu informieren, Hemmschwellen abzubauen und einen offenen, respektvollen Umgang mit dem Thema zu fördern.

Innovation in der Pflegepraxis: Ob Sensorik, neue Materialien oder optimierte Produktsysteme – wie entwickelt TZMO Innovationen, die direkt auf die Bedürfnisse von Pflegekräften und Bewohner:innen abgestimmt sind?

Alexander Stascheit: Innovation bei TZMO beginnt mit dem genauen Verständnis des Pflegealltags. Neue Materialien, optimierte Produktsysteme und digitale Lösungen werden in enger Zusammenarbeit mit Pflegekräften entwickelt, getestet und kontinuierlich weiterentwickelt. Ein Beispiel ist Seni Smart, ein sensorgestütztes System zur Unterstützung der Inkontinenzversorgung, das Transparenz über den Versorgungsstatus schafft und Pflegeprozesse gezielt steuert.

Nach dem ersten Jahr im Einsatz in der stationären Pflege zeigt sich, dass viele Einrichtungen nach einer Testphase bewusst den Schritt in den Regelbetrieb gegangen sind – ein klares Zeichen für den praktischen Mehrwert im Pflegealltag. Pflegeeinrichtungen profitieren von einer effizienteren Nutzung von Arbeitszeit und Ressourcen, einem reduzierten Verbrauch von Inkontinenz- und Hautpflegeprodukten sowie weniger Schmutzwäsche, mit positiven Effekten auf Kosten und Nachhaltigkeit. Pflegefachkräfte erhalten relevante Informationen in Echtzeit, etwa zum Füllgrad der Produkte, zur Körperposition oder bei Sturzereignissen, wodurch unnötige Kontrollgänge und Produktwechsel vermieden und Arbeitsabläufe besser organisiert werden können. Für Bewohner:innen bedeutet dies weniger Störungen im Alltag und im Schlaf, ein geringeres Risiko für Hautschäden wie IAD oder Dekubitus sowie mehr Sicherheit, etwa bei Weglauftendenz. Insgesamt trägt Seni Smart zu personalisierter Pflege, höherem Wohlbefinden und mehr Zeit für menschliche Zuwendung bei.

Wissenstransfer und Schulungen: TZMO engagiert sich in der Fortbildung von Pflegepersonal und in praxisnaher Beratung. Welche Schwerpunkte setzen Sie aktuell bei der Unterstützung von Einrichtungen, etwa durch Schulungen, Seminare oder Fachveranstaltungen?

Alexander Stascheit: Ein zentraler Schwerpunkt von TZMO liegt auf praxisnahem Wissenstransfer. Schulungen und Seminare orientieren sich unter anderem an relevanten Expertenstandards, etwa zur Erhaltung der Hautintegrität oder zur effizienten Organisation der Inkontinenzversorgung. Darüber hinaus begleitet TZMO Einrichtungen bei der Einführung digitaler Lösungen wie Seni Smart mit strukturierter Beratung, Schulung und Begleitung im Alltag. Auf Basis der Erfahrungen aus dem stationären Einsatz werden derzeit Formate weiterentwickelt, um langfristig auch Anforderungen ambulanter Pflegedienste berücksichtigen zu können. Ziel ist es, Pflegequalität, Wirtschaftlichkeit und den Alltag von Pflegekräften und Betroffenen nachhaltig zu verbessern.

Blick auf die Messe ALTENPFLEGE: Was dürfen Messebesucher:innen am Stand von TZMO erwarten – welche Themen, Produktneuheiten oder Entwicklungen rund um die moderne Inkontinenz‑ und Hygienepflege stehen in diesem Jahr im Fokus?

Alexander Stascheit: Am Messestand von TZMO erwartet Besucher:innen ein umfassender Einblick in moderne Inkontinenz-, Körper- und Hygienepflege für die stationäre Versorgung. Im Fokus stehen aktuelle Erkenntnisse aus Studien, Testphasen und dem praktischen Einsatz von Seni Smart im Pflegealltag sowie Einblicke in die Erfahrungen aus Einrichtungen, die sich bereits für dieses System entschieden haben. Messegäste können sich individuell beraten lassen, digitale Anwendungen wie die alea App live kennenlernen, Produkte testen und mit Expert:innen ins Gespräch kommen. Darüber hinaus lädt der Stand auch zum persönlichen Austausch bei einem Kaffee oder Snack ein.

https://www.altenpflege-messe.de