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Leiharbeit in der Pflege sinkt – Gehälter steigen deutlich

Der Anteil der Leiharbeit in der Pflege ist rückläufig. Gleichzeitig verdienen Leiharbeitskräfte mehr als ihre fest angestellten Kollegen, wie neue Zahlen der Bundesregierung belegen.

Personal bei der Dienstplanung
Personal bei der Einsatzplanung Quelle: Werner Krüper

Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion sank der Anteil der Leiharbeit in der Pflege zwischen August 2023 und August 2025 von 2,5 Prozent auf 1,8 Prozent aller Beschäftigten. Das berichtete die „Rheinische Post“.

Besonders interessant: Leiharbeitskräfte verdienen besser als Festangestellte. Der Bruttomedianlohn liegt bei Leiharbeitern bei 4.172 Euro monatlich, während fest angestellte Pflegekräfte weniger erhalten. Insgesamt haben sich die Gehälter in der Pflege stark entwickelt – von 3.392 Euro Ende 2020 auf 4.124 Euro Ende 2024.

Fachkräfte arbeiten häufiger auf Leiharbeitsbasis (2,1 Prozent) als Pflegehelfer (1,2 Prozent). Regional gibt es große Unterschiede: Hamburg führt mit 4,2 Prozent, Mecklenburg-Vorpommern hat den niedrigsten Anteil mit 0,4 Prozent. Die Gesamtzahl der Pflegenden stieg von 1,6 Millionen auf knapp 1,8 Millionen. Die Teilzeitquote bleibt bei fast 50 Prozent stabil.

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