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DBfK fordert bessere Schmerzversorgung durch spezialisierte Pflegefachpersonen
Zum Aktionstag gegen den Schmerz am 2. Juni macht der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) auf Defizite aufmerksam. Speziell qualifizierte Pflegefachpersonen sollen verbindlich in die Schmerzversorgung eingebunden werden.
Menschen mit chronischen Schmerzen brauchen eine bessere Versorgung. Das fordert der DBfK anlässlich des bundesweiten Aktionstags gegen den Schmerz. Laut DBfK-Präsidentin Vera Lux beeinträchtigen Schmerzen Lebensqualität und Selbstständigkeit massiv. Pflegefachpersonen mit Weiterbildung in Spezieller Schmerzpflege könnten Betroffene professionell begleiten.
Die Anforderungen an das Schmerzmanagement seien gestiegen. Bei komplexen chronischen Schmerzerkrankungen brauche es spezialisierte Kompetenzen im Assessment und in der pflegerischen Diagnostik. „Spezielle Schmerzpflege ist keine Zusatzoption, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Gesundheitsversorgung“, sagt Lux.
Der Verband fordert die verbindliche Einbindung von Schmerzpflege-Fachkräften in allen Versorgungsbereichen. Außerdem soll die Weiterbildung bundesweit strukturell verankert werden. Die personellen und finanziellen Rahmenbedingungen müssten ausgebaut werden. „Eine gute Schmerzversorgung gelingt nur interprofessionell – aber nicht ohne Pflege“, so die DBfK-Präsidentin.
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