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Pflegewissenschaft trauert um Professor Dr. Steve Strupeit
Die Universitätsmedizin Greifswald trauert um Prof. Dr. Steve Strupeit. Der Pflegewissenschaftler ist Anfang Juni unerwartet verstorben und hinterlässt eine große Lücke. Er leitete unter anderem die Expertenarbeitsgruppe zum aktualisierten Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“.
Prof. Dr. Steve Strupeit, Direktor des Instituts für Pflegewissenschaft und Interprofessionelles Lernen an der Universitätsmedizin Greifswald, ist Anfang Juni plötzlich gestorben. Sein unerwarteter Tod löse „tiefe Trauer und große Bestürzung“ aus, teilte die Universitätsmedizin am Donnerstag mit.
Der 1980 geborene Wissenschaftler gestaltete den Aufbau der Pflegewissenschaft und des Studiengangs Pflegewissenschaft in Greifswald maßgeblich mit. Laut der Universitätsmedizin war er zentral am Aufbau akademischer Strukturen in der Pflege beteiligt und prägte die Entwicklung der Pflegewissenschaft in Greifswald. Strupeit leitete zudem als wissenschaftlicher Leiter die zweite Aktualisierung des Expertenstandards zur Pflege von Menschen mit chronischen Wunden. Er präsentierte die Ergebnisse noch am 27. Februar auf dem 28. Netzwerk-Workshop des DNQP.
„Mit ihm verliert die Universitätsmedizin Greifswald einen geschätzten Kollegen“, heißt es im Nachruf. Auch aus der Fachcommunity kommen persönliche Reaktionen. Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Martina Hasseler schrieb auf LinkedIn, sein Tod bedeute den Verlust eines engagierten Pflegewissenschaftlers und persönlichen Wegbegleiters. Dr. Ugur Cetinkaya, würdigte ihn mit den Worten: „Sie haben Großes für die Pflege und die Pflegewissenschaft geleistet.“
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