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Alzheimer Forschung Initiative warnt vor Überhitzung bei Demenz
Menschen mit Demenz sind bei hohen Temperaturen besonders gefährdet. Ihre Fähigkeit, auf Hitze zu reagieren, ist oft beeinträchtigt. Experten geben Schutz-Tipps.
Die Alzheimer Forschung Initiative (AFI) warnt vor den besonderen Gefahren, die Hitze für Menschen mit Demenz birgt. Laut der Organisation ist deren Fähigkeit, angemessen auf hohe Temperaturen zu reagieren, häufig beeinträchtigt. Dies kann rasch zu medizinischen Notfällen führen.
Fünf Faktoren verstärken die Hitzebelastung: Menschen mit Demenz verspüren seltener Durst oder vergessen zu trinken. Ihr Urteilsvermögen ist eingeschränkt, sie erkennen die Belastung oft nicht. Bewegungsdrang kann dazu führen, dass sie sich in der Hitze verlaufen. Die altersbedingt gestörte Temperaturregulation verschärft das Problem zusätzlich. Medikamente und Vorerkrankungen erhöhen das Risiko weiter.
Die AFI empfiehlt konkrete Schutzmaßnahmen: Getränke gut sichtbar platzieren und regelmäßig anbieten, zwischen 10 und 17 Uhr im kühlen Innenbereich bleiben und Menschen mit Bewegungsdrang besonders im Blick behalten. Warnzeichen wie Benommenheit oder starkes Schwitzen müssen ernst genommen werden. Alleinlebende Demenz-Kranke brauchen an heißen Tagen verstärkte Aufmerksamkeit durch Angehörige, Nachbarn oder Pflegedienste.
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