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Studenten aus sechs Ländern befassen sich mit dem Thema Inkontinenz
Studenten der Bachelor- und Masterstudiengänge
Gesundheits- und Sozialberufe aus Deutschland,
Österreich, Polen, Ungarn, Finnland und der Türkei
haben sich im Rahmen eines fünftägigen Workshop im
ungarischen Eger gemeinsam mit Professoren mit
möglichen Maßnahmen zur Enttabuisierung von Inkontinenz
beschäftigt.
Der in ein europäisches Projekt eingebettete Workshop
unter dem Titel "Selbstwertgefühl mit Inkontinenz in
unterschiedlichen Altersgruppen" fand – nach vorherigen
Stationen in Torun, Biesenthal und Kärnten – in diesem
Jahr zum insgesamt vierten Mal statt. Geleitet wurde er
von Prof. Dr. Wilfried Schlüter (Westsächsische Hochschule Zwickau) und
Prof. Dr. Katharina Oleksiw (Fachhochschule Kärnten). Initiiert wurde
der Workshop von Seni, einer Marke der TZMO GmbH,
Hersteller und Lieferant von Medizin-, Pflege- und
Hygieneprodukten.
Um den Umgang mit dem Thema Inkontinenz in den
einzelnen Ländern zu beleuchten, stellten die Studenten
die nationalen Besonderheiten ihres jeweiligen Landes
im Umgang mit Inkontinenz dar. "Durch den
interdisziplinären Austausch von Wissen und Erfahrungen
aus Praxis, Theorie und Forschung sowie die
unterschiedlichen kulturellen Hintergründe konnten die
Teilnehmer mithilfe der Professoren von sechs
europäischen Universitäten Strategien für mehr
Selbstwertgefühl und zur Verbesserung der
Lebensqualität von Inkontinenzbetroffenen erarbeiten",
so Schlüter.
Buchtipp: boq (Beratung für
Organisation und Qualität GmbH): Harnkontinenz. Arbeitshilfe zur
praktischen Umsetzung des Expertenstandards.
Vincentz Network, Hannover
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