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ALTENPFLEGE 2025: Digital zu mehr Wissen
Digitale Lernplattformen ermöglichen flexibles Wissen, steigern die Attraktivität des Pflegeberufs und verbessern die Versorgungsqualität. Auf der ALTENPFLEGE 2025 in Nürnberg vom 8. bis 10. April erfahren Besucher:innen direkt von den ausstellenden Pflegeeinrichtungen, Verbänden und Bildungsexpert:innen, welche Bildungstrends die Pflege voranbringen.
ALTENPFLEGE 2025: Digital zu mehr Wissen: Digitale Lernplattformen schaffen nicht nur eine effizientere und flexiblere Wissensvermittlung, sondern tragen auch dazu bei, den Pflegeberuf attraktiver zu machen und die Qualität der Patientenversorgung zu steigern.
Flexibles Lernen für eine bessere Pflegequalität
Digitale Lerninhalte ermöglichen Pflegekräften den Zugriff auf aktuelle Erkenntnisse und Richtlinien in der Pflege. Außerdem bieten digitale Lernplattformen die Möglichkeit, Inhalte individuell anzupassen, indem sie auf den vorhandenen Wissensstand der Fachkräfte eingehen und ihre spezifischen Bedürfnisse berücksichtigen. „Diese Plattformen erleichtern die Aus- und Weiterbildung auch dann, wenn praktische Anleitungen in stationären Einrichtungen nicht unmittelbar verfügbar sind oder wenn ambulante Pflegekräfte eine fachliche Absicherung benötigen“, weiß Dr. Sievert Weiss. Er ist Mitbegründer und klinischer Leiter bei Amboss, der Wissens- und Lernplattform für Mediziner:innen in Deutschland. Auf diese Weise werde die digitale Aus- und Weiterbildung nicht nur zu einer Notwendigkeit, sondern auch zu einem motivierenden und integrierten Bestandteil der beruflichen Entwicklung. Gleichzeitig trägt sie Weiss zufolge wesentlich zur Verbesserung und Vereinheitlichung der Ausbildungsqualität bei. Die zentrale Bereitstellung von Lernmaterialien stellt sicher, dass alle Auszubildenden Zugang zu hochwertigen und einheitlichen Inhalten haben.
Hybrid statt einseitig: Die Zukunft der Pflegeaus- und Weiterbildung
Digitale Lernplattformen ersetzen dabei keine klassischen Fortbildungsmaßnahmen, sondern ergänzen diese. Die Zukunft der Pflegeaus- und -weiterbildung ist hybrid und kombiniert digitales Lernen mit praktischen Erfahrungen und persönlichem Austausch.
„Digitalisierung dient als Werkzeug, um Komplexität beherrschbar zu machen.“ Davon ist Anne-Katrin Gerhardts überzeugt. Sie ist Organisationsentwicklerin in der Württembergischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz e.V. und Vorstandsmitglied im Gründungsausschuss der Pflegekammer Baden-Württemberg. Die bewusste Entscheidung, wie die Digitalisierung in der Pflege eingesetzt wird – etwa zur Vereinfachung von Arbeitsabläufen – hilft laut Gerhards, die komplexen Herausforderungen des Pflegealltags zu meistern. „So werden digitale Tools zu wichtigen Arbeitsinstrumenten.“
Tipp: An jedem der drei Messetage haben Besucher:innen die Gelegenheit, mit jeweils acht unterschiedlichen Pflegeeinrichtungen in persönlichen Kontakt zu treten und mehr über Karrieremöglichkeiten zu erfahren. An Stehtischen, so genannten Table Tops, freuen sich Träger und Einrichtungen auf anregende Gespräche.
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