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ALTENPFLEGE 2026: „Digitalisierung hauswirtschaftlicher Abläufe bleibt zentraler Trend“
Vom 21. bis 23. April findet die Leitmesse ALTENPFLEGE 2026 in Essen statt. Auch Miele ist als Aussteller wieder mit dabei. Im Interview erläutert Michael Arendes, Marketing Manager Deutschland bei Miele Professional, welche Trends die Branche bewegen und wie Einrichtungen unterstützt werden.
Herr Arendes, vor welchen zentralen Herausforderungen steht die stationäre Pflege derzeit?
Michael Arendes: Die stationäre Pflege steht weiterhin vor tiefgreifenden strukturellen Veränderungen. Steigende Hygieneanforderungen, zunehmender Kostendruck und der Mangel an Fachkräften prägen den Alltag vieler Einrichtungen. Gerade im Bereich des Wäschereimanagements und der hauswirtschaftlichen Dienste wächst daher der Bedarf an Lösungen, die Arbeit erleichtern, Prozesse stabilisieren und höchste Qualität sicherstellen.
Welche Rolle spielt die Digitalisierung in hauswirtschaftlichen Prozessen?
Arendes: Die Digitalisierung hauswirtschaftlicher Abläufe bleibt ein zentraler Trend. Vernetzte Prozesse schaffen Transparenz, ermöglichen eine präzise Steuerung und unterstützen Teams im Qualitätsmanagement. Digitalisierung darf kein zusätzlicher Aufwand sein – sie muss Teams im Alltag spürbar entlasten. Mit digitalen Lösungen wie etwa dem kostenlosen Miele MOVE connect machen wir Abläufe nachvollziehbar, klar strukturiert und effizient. Miele MOVE connect liefert in Echtzeit Informationen zu Gerätestatus, Programmauslastung und Verbrauchsdaten. Ergänzend dokumentiert Miele MOVE clean+ alle manuellen Reinigungsschritte außerhalb der Geräte – ideal für Einrichtungen, die auf transparente Prozesse und nachweisbare Hygiene angewiesen sind.
Immer mehr Pflegeeinrichtungen setzen wieder auf die interne Wäscherei. Welche technischen Lösungen bieten Sie hier und für den Küchenbereich an?
Arendes: In der Tat entscheiden sich immer mehr Häuser dafür, ihre Wäsche wieder intern aufzubereiten. Gründe hierfür sind Versorgungssicherheit, die direkte Kontrolle über Hygienestandards und schnellere Reaktionszeiten. Unsere branchenspezifischen Wäschereilösungen unterstützen dies mit desinfizierenden Waschverfahren, ergonomischen Bedienkonzepten und optimal abgestimmten ProCare-Waschmitteln.
Darüber hinaus gewinnt das Spülen von Kunststoffartikeln und Mehrweglösungen zunehmend an Bedeutung. Die Miele MasterLine Geschirrspüler mit Frischwassersystem ermöglichen eine besonders hygienische Reinigung und sorgen dafür, dass Kunststoffgeschirr restlos trocken aus der Maschine kommt – ein entscheidender Vorteil für reibungslose Abläufe und die sofortige Wiederverwendbarkeit.
Zudem setzen viele Einrichtungen auf Mehrweg-Glaskaraffen für die Getränkeversorgung und Stationsarbeit. Mit dem speziellen Flaschenkorb mit Direkteinspritzung lassen sich diese Karaffen sicher einsortieren und hygienisch einwandfrei spülen. Das unterstützt nachhaltige Konzepte und sorgt gleichzeitig für standardisierte, entlastende Arbeitsprozesse.
Wie unterstützen Sie Einrichtungen bei Investitionen in moderne Technik?
Arendes: Die wachsende Nachfrage nach flexiblen Finanzierungsmöglichkeiten ist ein weiterer Branchentrend. Für viele Einrichtungen sind Investitionen notwendig, doch Budgets bleiben angespannt. Wir unterstützen diesen Bedarf mit maßgeschneiderten Finanzierungsmodellen, die Planungssicherheit schaffen und den Zugang zu moderner Technik erleichtern.
Zudem sollen unsere Kunden Entscheidungen treffen können, die ihren Alltag nachhaltig verbessern. Deshalb bieten wir Modelle an, die moderne Wäscherei- und Spültechnik unmittelbar zugänglich machen – ohne hohe Einstiegshürden. Mit der Verbindung aus Digitalisierung, effizienter Prozessgestaltung, innovativer Spültechnik und flexiblen Finanzierungslösungen präsentiert sich Miele als verlässlicher Partner für Pflegeeinrichtungen, die ihr hauswirtschaftliches Management zukunftssicher gestalten möchten.
Interview: Ina Füllkrug
Hier geht’s zur ALTENPFLEGE 2026
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