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AltenpflegeKongress Leipzig setzt neue Impulse für die Altenpflege

Bald ist es wieder soweit: Der AltenpflegeKongress in Leipzig am 3. und 4. Februar 2026 bietet praxisnahe Lösungen für die Herausforderungen der stationären Altenpflege. Es gibt noch freie Plätze.

AltenpflegeKongress
Der AltenpflegeKongress in Leipzig ist die Auftaktveranstaltung fürdie beliebte Kongressreihe des Vincentz Network. Foto: Tino Schaft

Vier zentrale Themenfelder im Fokus

Der AltenpflegeKongress in Leipzig rückt vier zentrale Themenfelder in den Fokus: neue Wege in der Arbeitsorganisation, Bewohnerwohl, kompetenzorientierten Mitarbeitereinsatz und Qualität in der Pflegepraxis. Laut den Veranstaltern stehen dabei die realen Herausforderungen im Pflegealltag im Mittelpunkt.

Von wirtschaftlicher Verantwortung bis Praxistransfer

Das Programm greift aktuelle Entwicklungen auf und bietet konkrete Lösungsansätze. Am ersten Tag behandelt Michael Wipp die wirtschaftliche Verantwortung von Pflegedienstleitungen. In einer Austausch-Session geht es um Praxistransfer und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Mitarbeitenden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Personaleinsatzplanung: Sophia Peters vom Seniorat Salzkotten berichtet über den erfolgreichen Paradigmenwechsel im Personaleinsatz.

Parallel behandelt Gabriele Schweller den kompetenzorientierten Mitarbeitereinsatz und wie sich Fallstricke zwischen stabilen und instabilen Situationen vermeiden lassen. In einer umfassenden Austausch-Session diskutieren Experten Perspektiven in der Demenzpflege. Dr. Thomas Boggatz von der Hochschule Ravensburg gibt einen wissenschaftlichen Überblick über aktuelle Konzepte. Praktische Einblicke liefern Dr. Beatrix Döttlinger und Beate Fröhlich vom Danuvius Haus Ingolstadt zur Beziehungs- und Interaktionsgestaltung bei Menschen mit Demenz.

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Wie Führungskräfte besser werden

Der zweite Tag widmet sich der Führungsverantwortung und neuen Rollen in der Pflege. Heike Jurgschat-Geer erläutert, warum Pflegefachassistenzen und Advanced Practice Nurses gleichermaßen zur Professionalisierung beitragen. Dr. Mercedes Stiller, Mike Steinhauer und Barbara Kowalczyk diskutieren, wie sich erfolgreiche Führungskräfte befähigen lassen und wie Konsequenzlosigkeit dabei behindert.

Nicole Böldt behandelt in einer Austausch-Session die stationäre Tourenplanung und wie sich der „Sand aus dem Getriebe“ bekommen lässt. Melanie Nussbaum von der Diakonie Michaelshoven zeigt auf, wie sich Qualitätsprüfungen als Ressource nutzen lassen. Ein Dialog mit Qualitätsprüfer Daniel Amon von Careproof ergänzt diese Perspektive.

Auch schwierige Themen werden nicht ausgespart: Monika Nirschl von der compassio Gruppe behandelt Gewalt in der Pflege und macht Gewaltprävention als Führungsaufgabe greifbar. Frank von Pablocki thematisiert in der Abschluss-Session das Tabuthema Selbst-Sabotage und wie die eigene Persönlichkeit den Führungserfolg beeinflusst.

Ohne digitale Prozesse läuft in der Altenpflege nichts mehr

Am 5. Februar folgt der Pflegequalitätsgipfel mit dem Schwerpunkt „ChatGPT, TI & Telepflege“. Dort geht es um technische Tools zur Qualitätssicherung und den praktischen Nutzen von KI im Pflegealltag. Hannah Schwarz und Dr. Yvonne Russell vom Stift St. Irminen berichten über Erkenntnisse aus dem Telepflege-Projekt. Thomas Althammer behandelt rechtliche Aspekte neuer technischer Hilfsmittel.

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