Personal

An PeBeM führt kein Weg vorbei

In einer exklusiven Interviewreihe mit Altenpflege warnt Prof. Dr. Heinz Rothgang eindringlich davor, bei der Umsetzung der Personalbemessung in überholte Funktionspflegemodelle zurückzufallen.

Prof. Dr. Heinz Rothgang, Miriam von Bardeleben
Prof. Dr. Heinz Rothgang und Altenpflege-Chefredakteurin Miriam von Bardeleben im Gespräch über die Personalbemessung. Foto: Vincentz Network

Prof. Dr. Heinz Rothgang wies im Interview mit Altenpflege-Chefredakteurin Miriam von Bardeleben auf die fortschreitende BeBeM-Einführung in verschiedenen Einrichtungen hin. Während einige Pflegeheime bereits aktiv die Zukunft gestalten, lassen sich andere mit der Einführung deutlich mehr Zeit.

Spannend ist derzeit das Modellprojekt zur Implementierung des BeBeM in zehn Einrichtungen der stationären Altenpflege. Rothgang gibt einen ersten Einblick in den Algorithmus 1.0, der aus der Entwicklung des Personalbemessungsverfahrens hervorgegangen ist.

Rothgang spricht sich deutlich dafür aus, bei der Qualifizierung zu berücksichtigen, was die Pflegekräfte überhaupt wollen. Dabei müsse auch festgestellt werden, welche Pflegekräfte bestimmte Dinge möglicherweise gar nicht wollen. Dies müsse bei der Umsetzung der kompetenzorientierten Personaleinsatzplanung berücksichtigt werden.

Im Interview geht Rothgang auch auf die notwendigen Bildungsangebote ein, die von den Einrichtungen vorgehalten bzw. angeboten werden müssen. Die Herausforderung dabei: Diese sind in der Bildungslandschaft leider oft noch nicht vorhanden.

Veranstaltungstipp: „Altenpflege Digital-Konferenz: Die Personalbemessung umsetzen“ am 24. Mai: Michael Wipp, Peter Sausen und Thomas Sawinsky erklären Ihnen, an welchen Stellschrauben Sie jetzt drehen sollten, damit die BeBeM-Umsetzung ein Erfolg wird.

Information und Anmeldung