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Arbeitsunfälle in der Pflege: Das sind die großen Risikofaktoren

Die Zahl der Arbeitsunfälle in Deutschland ist zuletzt zwar leicht gesunken. Darauf hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hingewiesen. Es gibt aber eine ganze Reihe von Risikofaktoren für Arbeitsunfälle, die sich unter anderem im Gesundheits- und Sozialwesen bemerkbar machen.

12-Stunden-Schichten erlaubt, Foto: Werner Krüper
Foto: Werner Krüper

Hauptrisikofaktor für Arbeitsunfälle: hohe Arbeitsbelastung und Zeitdruck. Das hat eine repräsentative Befragung von Arbeitnehmenden für das DGUV Barometer Arbeitswelt 2025 (externer Link) ergeben. Jeder zweite Befragte sieht die Unfallgefahr am Arbeitsplatz dadurch erhöht.

Knapp jeder Dritte nennt „Überstunden aufgrund von Personalmangel“ als Risikofaktor und jeder Vierte „fehlende Erholungszeiten bzw. Pausen“.

Laut DGUV sind die die hohe Arbeitsbelastung und fehlende Erholungszeiten insbesondere im Gesundheitswesen, etwa der Pflege, ein Thema.

DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Hussy empfiehlt den Einrichtungen, eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen und dabei auch die psychische Belastung miteinzubeziehen. Außerdem brauche es eine klare Haltung, Gesundheit und Sicherheit als Führungsaufgabe wahrzunehmen.