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Azubis: Immer mehr kommen aus dem Ausland – vor allem in der Pflege

Immer mehr Menschen aus dem Ausland absolvieren in Deutschland eine Ausbildung. Darauf hat die Bundesagentur für Arbeit hingewiesen. Besonders hoch ist der Anteil in Gesundheits- und Pflegeberufen.

Weniger Azubis, dafür mehr aus dem Ausland

Die Zahl der deutschen sozialversicherungspflichtig beschäftigten Auszubildenden sinkt seit Jahren kontinuierlich. Im Oktober 2023 gab es 1,4 Millionen deutsche sozialversicherungspflichtig angestellte Auszubildende und 212.000 aus dem Ausland. Zehn Jahre zuvor waren es noch 1,5 Millionen deutsche Azubis und 103.000 ausländische. Die wachsende Zahl an ausländischen sozialversicherungspflichtig beschäftigten Auszubildenden federt also die Gesamteinwicklung ab. Ohne sie würde die Zahl der Auszubildenden insgesamt und damit auch die Anzahl potenzieller baldiger Fachkräfte immer weiter sinken.

Die meisten kommen aus Drittstaaten

Etwa ein Viertel der 213.000 ausländischen Azubis, also 49.000, stammten aus einem EU-Staat, 164.000 aus einem Drittstaat außerhalb der EU. Vor 10 Jahren waren von insgesamt 1,6 Millionen Auszubildenden noch 32.000 aus der EU und 71.000 aus einem Drittstaat. Die Auszubildenden aus Drittstaaten haben sich also in den zehn Jahren mehr als verdoppelt.

Pflegeberufe stehen hoch im Kurs

Von den zuletzt 213.000 ausländischen Azubis wählte mehr als ein Viertel eine Berufsausbildung in einem Gesundheits- oder Pflegeberuf. 68.000 waren Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflege, in der Altenpflege oder als medizinische oder zahnmedizinische Fachangestellte.