Pflegemanagement
Benefits treffen oft nicht die Bedürfnisse der Beschäftigten
Viele Unternehmen wollen mehr Geld für Mitarbeitenden-Benefits ausgeben. Auch in der stationären Langzeitpflege spielt das Thema eine zunehmende Rolle. Jedoch werden die Angebote laut Epassi häufig nicht genutzt, weil sie an den Interessen der Beschäftigten vorbeigehen.
Laut Epassi Deutschland planen 64 Prozent der Arbeitgeber, ihre Budgets für Mitarbeitenden-Benefits 2027 zu erhöhen. Gleichzeitig hat mehr als ein Drittel der Beschäftigten im vergangenen Jahr nicht alle verfügbaren Leistungen genutzt. Hauptgrund: 54 Prozent der Befragten sagen, die Angebote passten nicht zu ihren persönlichen Interessen.
Doch die von Epassi veröffentlichte Great Employee Benefits Studie 2026 nennt deutliche Unterschiede zwischen Nachfrage und Angebot. So wünschen sich 43 Prozent der Beschäftigten Leistungen für körperliche Wellness wie Massagen oder Physiotherapie. Tatsächlich erhalten solche Angebote nur 16 Prozent. Wichtig: Epassi ist ein europäischer Anbieter von Sport- und Wellbeing-Benefits.
Nach Angaben des Unternehmens berichten 87 Prozent der Nutzer von Fitness-Benefits, dadurch körperlich aktiver zu werden. 63 Prozent fühlen sich seltener krank. Für die Studie wurden in Deutschland 1.000 Beschäftigte und 381 Arbeitgeber befragt.
Passend dazu: Nicht nur Benefits können die Bindung von Mitarbeitenden in der Altenpflege stärken. Auch die Beteiligung von Mitarbeitenden trägt dazu bei. Im PflegeKompass bekommen Sie im Abschnitt „Mitarbeitende beteiligen“ konkrete Handlungsanweisungen.
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