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BMG bremst bei Personalausstattung in Pflegeheimen
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) will die Personalwerte in Pflegeheimen vorerst nicht weiter anheben. Als Grund nennt es den Fachkräftemangel. Pflegeverbände sind mit dieser Entwicklung alles andere als zufrieden.
Laut einem Bericht des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) kann derzeit weder eine weitere Anhebung der gesetzlichen Personalanhaltswerte noch die Einführung einer bundeseinheitlichen Mindestpersonalausstattung in Pflegeheimen erfolgen. „Der Arbeitsmarkt bietet derzeit nicht die entsprechenden Kapazitäten bei Assistenz- und Fachkräften in der Pflege“, heißt es in der Unterrichtung der Bundesregierung.
Das BMG verweist darauf, dass Pflegefachkräfte laut Bundesagentur für Arbeit als Engpassberuf gelten. Bei Assistenzkräften bestehe laut GKV-Spitzenverband sogar die größte Lücke. „Eine Anpassung der Personalanhaltswerte für Hilfs- und Assistenzkräfte wird nicht als erforderlich angesehen“, so das Ministerium.
Der Bundesverband Pflegemanagement kritisiert diese Haltung scharf. „Pflegebedarf verschwindet nicht, weil Personal fehlt“, sagt Vorsitzende Sarah Lukuc. Das Pflegebündnis Mittelbaden warnt: „Wenn der Mangel zum Maßstab wird, wird Unterversorgung politisch normalisiert.“
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