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bpa bekennt sich zu gesellschaftlicher Vielfalt
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) stellt sich klar gegen jeden Versuch, Menschen aufgrund ihrer Herkunft zu diskriminieren und ihnen mit Ausweisung zu drohen.
Angesichts der Enthüllungen um ein Geheimtreffen von rechtsextremen Gruppen in Potsdam hat der bpa klar Stellung bezogen. Auf dem Treffen im November wurde unter anderem darüber diskutiert, massenhaft Menschen mit Migrationshintergrund abzuschieben.
„Pflege lebt von Vielfalt. Menschen mit Migrationshintergrund und zugewanderte Kräfte sind wichtige Teammitglieder in den Pflegeeinrichtungen und sorgen mit dafür, dass Pflegebedürftige versorgt und pflegende Angehörige unterstützt werden“, sagte bpa-Präsident Bernd Meurer in einer schriftlichen Mitteilung. Wer mit solchen Gedanken spiele, der zeigt, dass er von Pflege und Wirtschaft keine Ahnung habe.
Würden solche Überlegungen in die Tat umgesetzt, so Meurer, würde morgen die pflegerische Versorgung zusammenbrechen – und „übermorgen die Gesamtwirtschaft, weil Familien die Versorgung selbst übernehmen müssten.“
Darüber hinaus sorgt sich Meurer, dass die Geschehnisse die Gewinnung dringend benötigter qualifizierter Kräfte gefährden. „Sie schaden damit der Pflege und dem Wirtschaftsstandort Deutschland.“
Passend dazu: Warum ausländische Pflegekräfte wieder wegwollen
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