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Caritas Trier gründet Kompetenzzentrum für internationale Fachkräftesicherung in der Pflege

Der Caritasverband für die Diözese Trier baut ein neues Kompetenzzentrum für internationale Fachkräftesicherung und Integration auf. Ab Juli 2026 soll die Einrichtung Pflege- und Gesundheitsinstitutionen bei der Gewinnung, Integration und Begleitung internationaler Mitarbeitender unterstützen.

Gemeinsam ein stabiles Netz zur Sicherung von Fachkräfte knüpfen – Über die Unterzeichnung zum Letter of Intent zur Mitwirkung am Caritas Kompetenzzentrum Internationale Fachkräftesicherung und Integration freuen sich (v.l.n.r.): Carmelita Kimmig (cts), Dr. Anett Schmitz (DiCV Trier), Christoph Wutz (DiCV Trier), Thomas Jungen (DiCV Trier), Heinz Palzer (cts), Alexander Funk (cts), Winfried Wülferath (Caritasverband Westeifel), Christoph Wagner (Marienhaus-Gruppe), Alexander Schuler (Marienhaus-Gruppe), Bruder Peter Berg (BBT-Gruppe). Foto: Simon Engelbert

Aus dem Projekt „Recruiting internationale Arbeitskräfte und Auszubildende“ entsteht das Caritas Kompetenzzentrum Internationale Fachkräftesicherung und Integration, wie der Verband mitteilte (Quelle: Caritasverband für die Diözese Trier). Bereits mehrere Einrichtungen, darunter die Marienhaus-Gruppe und die BBT-Gruppe, haben einen Letter of Intent zur Zusammenarbeit unterzeichnet.

Das Zentrum soll nach Angaben der Caritas dort ansetzen, „wo Einrichtungen, Teams und internationale Fachkräfte an Grenzen stoßen“. Projektleiterin Dr. Anett Schmitz betont: „Wir setzen auf faire Anwerbungsverfahren und verlässliche Netzwerke, damit die Anwerbung aus dem Ausland für alle Seiten ein Gewinn wird.“

Unterstützung von der Anwerbung bis zur Integration

Das neue Kompetenzzentrum soll Pflegeeinrichtungen in allen Phasen des Fachkräftegewinnungsprozesses beraten – von der Akquise über die Einreise bis zum nachhaltigen Onboarding. Dabei werden in vier Modulen unter anderem Workshops, Schulungen zu rechtlichen Fragen, Diversity-Trainings und Inhouse-Beratungen angeboten.

Dr. Schmitz erklärt: „Wir müssen uns fragen, wie wir diese Aufgabe nachhaltig angehen – es nutzt niemandem, wenn Fachkräfte kommen, aber nach kurzer Zeit wieder gehen.“

Start ab Juli 2026 geplant

Der offizielle Start des Kompetenzzentrums ist für den 1. Juli 2026 vorgesehen. Zunächst liegt der Fokus auf Pflege- und Gesundheitsberufen, in einem zweiten Schritt sollen weitere soziale Bereiche hinzukommen.

Mit seinem innovativen Ansatz hat das Projekt bereits die Finalrunde des Sozialpreises der katholischen Krankenhäuser 2025 erreicht. Einrichtungen im Bistum Trier können noch bis Jahresende ihr Interesse bekunden, um sich an der Initiative zu beteiligen.

Weitere Informationen: www.caritas-trier.de