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DRK-Präsidentin: Diese Ideen könnten den Freiwilligendienst verändern

In der Debatte um einen sozialen Pflichtdienst spricht sich DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt für eine Stärkung der Freiwilligendienste aus. Ihre Vorschläge haben Potenzial.

DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt möchte mit dem Fördern von Freiwilligendiensten auch die Altenpflege stärken. Foto: DRK/Michael Handelmann

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat sich für eine gezielte Förderung der Freiwilligendienste in Deutschland ausgesprochen. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ sagte sie, statt über einen sozialen Pflichtdienst zu diskutieren, solle man sich auf die Optimierung der bestehenden Freiwilligendienste konzentrieren.

Die Attraktivität der Freiwilligendienste könne durch eine bessere Bezahlung und die Anerkennung der Dienstzeiten für das Studium deutlich gesteigert werden, sagte Hasselfeldt. Sie regte zudem an, im Rahmen eines möglichen Wehrdienstmodells alle Jugendlichen über die bestehenden Möglichkeiten eines Freiwilligendienstes außerhalb der Bundeswehr zu informieren.

Viele junge Menschen seien motiviert, einen Freiwilligendienst zu leisten. „Aber sie wissen nicht, wo und zu welchen Bedingungen“, erklärt sie. Deshalb sei eine aktive Beratung wichtig.

Passend dazu: Frische Ideen gibt es auch auf dem PeBeM-Praxistag im Rahmen des AltenpflegeKongresses. Dr. Mercedes Stiller macht Pflegefachpersonen fit für ihre neue Rolle. Wo? In Leipzig (4.2.) und in Köln (21.2.).