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Flüchtlinge: Helfer statt Lückenbüßer
Zehntausende Flüchtlinge suchen eine Arbeit in Deutschland, die Altenpflege sucht Personal. Vielerorts wird ausprobiert, ob beide Seiten von dieser Situation profitieren können. Wie dies glücken und woran es scheitern kann, damit beschäftigt sich die Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege.
In der städtischen "Münchenstift GmbH" etwa, in der bayerischen Landeshauptstadt eines der größten Dienstleistungsunternehmen für Senioren mit insgesamt 13 Pflegeheimen, haben zum 1. Sepember 2016 18 junge Frauen und Männer mit Fluchterfahrung die einjährige Ausbildung zum Altenpflegehelfer aufgenommen. Bisher seien die Erfahrungen ausgesprochen positiv, meint Geschäftsführer Siegfried Benker und nennt den sensiblen Bereich der körperlichen Pflege als Beispiel: "Wir dachten, mit Menschen aus einem anderen Kulturkreis kann das schwierig werden. Aber wir haben positiv gelernt, dass für die jungen Leute diese Aufgabe keine Hemmschwelle bedeutet."
Doch trotz derartiger Erfahrungen warnt Prof. Dr. Michael Isfort, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (dip), davor, die Erwartungen zu hoch zu schrauben: "Zu glauben, dass Flüchtlinge die Probleme des Fachkräftemangels beheben können, ist eine sehr naive Vorstellung."
Welche Projekte zum Thema "Altenhilfe und Flüchtlinge" es an den unterschiedlichsten Stellen in Deutschland gibt, wie gut sie funktionieren und welche positiven Effekte der Einatz von Flüchtlingen in der Pflege bewirken kann, das alles und noch viel mehr lesen Sie in der gerade erschienenen Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege.
Tipp: Auf dem Zukunftstag ALTENPFLEGE im Rahmen der Messe ALTENPFLEGE 2017 in Nürnberg findet am 26. April 2017 die Veranstaltung "Geflüchtete Menschen für die Pflege gewinnen – aber wie?" statt. Informationen unter: www.zukunftstag-altenpflege.de/programm-2017/gm/
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