Qualität

Gerlach: „Pflege-SOS Bayern“ arbeitet sehr erfolgreich

Die zentrale Anlaufstelle „Pflege-SOS Bayern“ für Hinweise auf Missstände in Pflegeheimen arbeitet seit ihrem Start vor zwei Jahren sehr erfolgreich. Das hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach jetzt betont. Seit dem 7. März 2022 seien dort 1530 Hinweise eingegangen. 853 davon seien konkrete Beschwerden.

Judith Gerlach
„Die Menschen sollen darauf vertrauen können, dass sie oder ihre Angehörigen in Pflegeeinrichtungen bestmöglich versorgt werden", so bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU). Foto: Susie Knoll/ Stimmkreisbüro Judith Gerlach

Im Fokus der 853 Beschwerden standen beispielsweise die Themen Personal und Personalbesetzung, aber auch die Pflegequalität und die Behandlungspflege, so das Ministerium. Zur Pflegequalität zählten unter anderem Themen wie mangelnde Körperpflege oder die Ernährungsversorgung. Zu den Beschwerden über die Behandlungspflege gehörten zum Beispiel, dass Medikamente nicht gegeben werden oder Wunden nicht ausreichend versorgt werden.

Gerlach unterstrich: „Die Menschen sollen darauf vertrauen können, dass sie oder ihre Angehörigen in Pflegeeinrichtungen bestmöglich versorgt werden. Bayernweit gibt es mehr als 1.600 Pflegeheime, in denen die meisten Pflegekräfte sehr gute Arbeit leisten. Umso wichtiger ist es, dass wir Missstände möglichst schnell erkennen und beheben, damit die Pflege nicht unter einen falschen Generalverdacht gerät. Deshalb war es richtig, das ‚Pflege-SOS Bayern‘ einzuführen.“