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Grimm-Benne begrüßt vierten Jahrgang der „Assistierten Ausbildung für die Pflegehilfe“

Sachsen-Anhalts Arbeitsministerin Petra Grimm-Benne hat in Stendal den neuen Ausbildungsjahrgang der „Assistierten Ausbildung in der Pflegehilfe“ (AsA Pflegehilfe) feierlich begrüßt. In ihrem Grußwort unterstrich die Ministerin die Bedeutung des Programms sowohl für die Auszubildenden als auch für die Pflegeeinrichtungen.

"Das Landesprogramm der Assistierten Ausbildung leistet einen wichtigen Beitrag für die Pflege: Es unterstützt nicht nur die Auszubildenden, sondern auch die Einrichtungen, die dringend Nachwuchs benötigen", sagt Grimm-Benne, Arbeitsministerin von Sachsen-Anhalt. Foto: MS/Viktoria Kuehne

„Das Landesprogramm der Assistierten Ausbildung leistet einen wichtigen Beitrag für die Pflege: Es unterstützt nicht nur die Auszubildenden, sondern auch die Einrichtungen, die dringend Nachwuchs benötigen“, betonte Grimm-Benne. Junge Menschen mit schwierigeren Startbedingungen erhielten die Chance, im Pflegeberuf Fuß zu fassen.

Seit dem Förderbeginn im Jahr 2022 haben 1.335 Auszubildende an der landesweiten Assistierten Ausbildung teilgenommen. Die Zahl der Ausbildungsanfänger steigt kontinuierlich: von 513 im Schuljahr 2021/22 auf 840 im Schuljahr 2024/25.

Umfassendes Unterstützungsangebot

Das Landesprogramm basiert auf zwei Handlungssäulen: Eine Netzwerkstelle, die den Austausch zwischen Schulen und Einrichtungen fördert, Fachmaterialien bereitstellt und ein Ausbildungsportal mit digitalen Angeboten betreibt. Die zweite Säule wird durch das Bildungs- und Beratungsinstitut GmbH (BBI) umgesetzt, das Stütz- und Förderunterricht sowie sozialpädagogische Begleitung anbietet.

Nadine Stephan, Projektleiterin der DRK-Netzwerkstelle, betonte: „Gute Pflege braucht starke Partnerschaften, insbesondere zwischen Schulen, Einrichtungen und Ministerien. Genau diese Zusammenarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg des Landesprogramms.“

Gezielte Hilfe bei Problemen

Die Praxis zeigt, dass Auszubildende im Bereich der Pflegehilfe vermehrt sozialpädagogische Unterstützung und Lernhilfen benötigen. Das Programm greift gezielt ein, wenn während der Ausbildung aus persönlichen, geografischen, sozialen oder wirtschaftlichen Gründen Probleme entstehen.

Erfahrungen aus dem einjährigen Modellprojekt und aus der Begleitung anderer Ausbildungsberufe belegen, dass sich ein solches Förderangebot positiv auf den Ausbildungserfolg auswirkt und Abbrüche wirksam verhindert – ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels im Pflegebereich.