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Hälfte der Thüringer Pflegeheime kann Fachkraftquote nicht erfüllen

Angesichts von Fachkräftemangel haben es Thüringer Pflegeheime zunehmend schwerer, den vorgeschriebenen Mindestanteil an qualifiziertem Pflegekräften zu erreichen.

Fachkräftemangel kann dazu führen, dass keine neuen Bewohnerinnen und Bewohner aufgenommen werden dürfen. Foto: Adobe Stock/Heiko Küverling

Das Pflegepersonal in stationären Einrichtungen der Altenpflege soll laut Fachkraftquote normalerweise aus 50 Prozent qualifizierten Fachkräften bestehen. Laut dem Thüringer Sozialministerium erfüllten Ende Februar knapp die Hälfte der vollstationären Altenheime diese Fachkraftquote nicht, wobei der Fachkräfteanteil oft zwischen 35 und 45 Prozent liegt. In einzelnen Heimen lag er noch darunter. Ursachen dafür sind nicht nur der generelle Mangel an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch hohe Personalfluktuationen und Krankenstände.

Safe the Date: Altenpflege Digital-Konferenz zum PeBeM am 24. Mai, 10-14 Uhr

Entgegen der früheren Ausnahmeregelung während der Coronapandemie gibt es bei gehäuften Krankheitsausfällen keine Lockerung mehr bei der Mindestbesetzung mit Fachkräften. Pflegeheime, die die Quote nicht erfüllen, riskieren zeitweilige Aufnahmestopps durch die staatliche Heimaufsicht. Laut Ministerium war das seit 2022 in Thüringen viermal der Fall. Vor allem private Pflegeanbieter fordern eine Lockerung der Fachkräftequote zugunsten von mehr Hilfspersonal, obwohl diese bestimmte Pflegetätigkeiten nicht übernehmen dürfen.

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