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Koalitionsverhandlungen: Was der Pflegerat für die Langzeitpflege vorschlägt
Vor dem Hintergrund der laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD hat der Deutsche Pflegerat (DPR) Vorschläge gemacht, die die Langzeitpflege stärken sollen.
„Die Koalitionsparteien haben jetzt die Chance, Pflege zukunftssicher aufzustellen“, so DPR-Präsidiumsmitglied Ulrike Döring. Der Verein schlägt unter anderem vor, der Pflegeprofession per Gesetz mehr Verantwortung zu übertragen und die eigenständige Ausübung von heilkundlichen Tätigkeiten zu ermöglichen.
Kein Länderpfusch bei PeBeM
Darüber hinaus müsse das Personalbemessungsinstrument (PeBeM) „bundesweit zügig und verbindlich eingeführt werden“ und dürfe nicht den Verhandlungspartnern in den Ländern überlassen werden.
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Pflege digital und bezahlbar
Aus Sicht des DPR brauche es außerdem eine langfristig verlässliche Finanzierung von digitalen Strukturen, um Innovationen zu fördern. In die Entwicklung digitaler Anwendungen für die Pflege müsse die Pflegeprofession eingebunden sein.
Der DPR spricht sich außerdem für eine Deckelung der Eigenanteile von Pflegebedürftigen aus und schlägt vor, dass versicherungsfremde Leistungen zukünftig nicht mehr von der Pflegeversicherung getragen werden sollten.
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