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Leiharbeit in der Pflege ist rückläufig
Die verhältnismäßig niedrige Zahl an Leiharbeiterinnen und -arbeitern in Pflegeberufen ist zuletzt signifikant gesunken.
Einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Unionsfraktion im Bundestag zufolge sind rund 39.000 Pflegepersonen (Stand März 2024) als Leiharbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das seien zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Die Bundesregierung verweist in ihrer Antwort auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.
Die Bundesregierung sieht in der Leiharbeit nach eigener Aussage „nur ein ergänzendes Instrument“, um kurzfristig auf Belastungsspitzen reagieren zu können. Der politische Fokus müsse jedoch auf den Arbeitsbedingungen für die Stammbelegschaft sowie auf der Attraktivität des Pflegeberufes liegen.
Leiharbeit in der Pflege ist trotz der insgesamt niedrigen Quote politisch weiterhin umstritten. Das neue Regierungsbündnis aus CDU, SPD und Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Thüringen etwa hat in seinem Koalitionsvertrag angekündigt, sich für eine Begrenzung von Leiharbeit einsetzen zu wollen.
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