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Neue Konzepte für Demenzversorgung – Stimmen vom Messekongress

Auf dem Messekongress der ALTENPFLEGE 2025 vom 8. bis 10. April in Nürnberg standen unter anderem innovative Betreuungskonzepte für Menschen mit Demenz im Mittelpunkt. Wissenschaft und Praxis diskutierten neue Versorgungsansätze – einen kleinen Einblick bekommen Sie hier.

Zukunft Demenz: Dr. habil. Thomas Boggatz, Lydia Kassing, Miriam von Bardeleben, Thordis Gooßes (v. l.)
Die Referent:innen den Kongress-Session "Zukunft Demenz": Gabriele Naskrent, Dr. habil. Thomas Boggatz, Lydia Kassing, Miriam von Bardeleben, Christian Löbel, Thordis Gooßes (v. l.) Foto: Daniel Gerorge

Am zweiten Messetag der ALTENPFLEGE 2025 in Nürnberg präsentierten verschiedene Fachleute aktuelle Versorgungsansätze.

Prof. Dr. Thomas Boggatz eröffnete mit einer wissenschaftlichen Einordnung verschiedener Konzepte: „Pflegeeinrichtungen, die die Versorgung von Menschen mit Demenz verbessern wollen, haben die Qual der Wahl.“ Realitätsorientierung oder Validation – beides könne Wirkung zeigen.

Lydia Kassing, Einrichtungsleitung und PDL im Resi-Stemmler-Haus in Euskirchen, stellte das Projekt OPESA vor, das zeigt, wie durch einen personenzentrierten Ansatz der Einsatz von Psychopharmaka deutlich reduziert werden kann. „Besonders im Fokus steht, wie wir Menschen mit besonderem Ausdrucksverhalten besser verstehen und entsprechend individuell reagieren können.“

Ein weiteres innovatives Praxisprojekt präsentierten Christian Löbel und Gabriele Naskrent: das „Therapeutische Gammeln“ im AWO Julie-Kolb-Seniorenzentrum in Marl. In diesem Konzept entscheiden Bewohner:innen selbstbestimmt über ihren Tagesablauf. „Uns ist wichtig, dass die Betroffenen die Regie für ihre Pflege und Betreuung behalten – trotz Demenz“, betonte Wohnbereichsleiter Löbel.

Wie genau sich die Vortragenden die entsprechenden Demenzkonzepte vorstellen, können Sie auf Seite 14 der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Altenpflege nachlesen.