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Pflegeassistenz: Diskussion um die Ausbildungsdauer

Der Deutsche Pflegerat (DPR) fordert die Festlegung auf eine 24-monatige Ausbildung zur Pflegefachassistenz. Nach verschiedensten Äußerungen zur Dauer der bundeseinheitlich angestrebten Pflegeassistenzausbildung unterscheiden sich die Meinungen weiterhin.

Foto: Werner Krüper

„Eine 12-monatige Pflegehilfeausbildung, wie diese der Entwurf alternativ vorsieht, birgt die Gefahr einer erheblichen Deprofessionalisierung der Pflegeberufe“, kritisiert Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats.

Für die Vermittlung der notwendigen pflegerischen Kompetenzen reiche eine zwölfmonatige Ausbildungsdauer nicht aus. Nur durch eine zweijährige Ausbildungsdauer sei es möglich, die gegenwärtigen Qualitätsstandards im Bereich Pflege aufrechtzuerhalten, ohne, dass es zu einer Begrenzung des Arbeitsfeldes von Auszubildenden komme, so Vogler.

Dem entgegenstehend verlangt Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), die Unterstützung der Pflegeeinrichtungen und befürwortet die einjährige Assistenzausbildung.

Der Blickpunkt richte sich dabei besonders auf die Entlastung von Familien der zu pflegenden Personen, die aufgrund fehlenden Personals keine professionelle Unterstützung erhielten.

Laut Bernd Meurer sei der dringend benötigte Einsatz von Fachkräften durch die zwölfmonatige Ausbildungsdauer schneller möglich und die einzig „sinnvolle Antwort auf die aktuelle Situation“.

Passend dazu: Was gegen eine 18-monatige Assistenzausbildung spricht