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Pflegeheimbetreiber gerät in finanzielle Schieflage
Der Münchener Pflegeheimbetreiber Ambiente Care hat finanzielle Probleme. In Laatzen mussten 59 Bewohner und Bewohnerinnen das Heim verlassen. Weitere Standorte sind betroffen.
Die Heimaufsicht in Laatzen bei Hannover hat ein Pflegeheim von Ambiente Care kurzfristig geschlossen. Laut Regionsverwaltung waren am Mittwochmorgen nur drei Pflegekräfte sowie einige Reinigungs- und Küchenkräfte zum Frühdienst erschienen. Die Gefahr bestand, dass ab 16 Uhr kein Personal mehr im Haus gewesen wäre. Laut DPA wurden kurzfristig 59 Bewohner und Bewohnerinnen auf 18 verschiedene Pflegeeinrichtungen verteilt.
Bereits in der Vorwoche hatte die Heimaufsicht Hinweise erhalten, dass die Februargehälter nicht ausgezahlt wurden und Lieferfirmen die Belieferung verweigerten. Zwölf Bewohner waren vorsorglich verlegt worden.
Auch der Standort in Unna bei Dortmund ist betroffen. Laut Heimaufsicht ist die Pflege dort nur bis Dienstagvormittag gesichert. Die Angestellten erhielten bisher nur einen Teil ihres Februargehaltes. Von den 42 Bewohnern und Bewohnerinnen ist bereits ein Teil ausgezogen, weitere sollten über die Osterfeiertage folgen.
Das Münchener Unternehmen dementiert Insolvenzgerüchte. Die Arbeitsverhältnisse seien nicht gekündigt worden, teilte Ambiente Care mit. Der bayerische Standort in Gröbenzell wurde bereits geschlossen.
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