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Prävention in der Altenpflege nachhaltig umsetzen
In der aktuellen Ausgabe des Magazins Altenpflege wird anhand eines Praxisbeispiels aus Pflegeeinrichtungen gezeigt, wie Prävention und Gesundheitsförderung nachhaltig umgesetzt werden können. Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) Berlin/Brandenburg und der Qualitätsverbund Netzwerk im Alter-Pankow e. V. (QVNIA e. V.) haben von 2024 bis 2025 ein gemeinsames Projekt zur Gesundheitsförderung in Pflegeeinrichtungen umgesetzt. Ziel ist es, psychosoziale Gesundheit, kognitive Ressourcen und körperliche Aktivität zu stärken und Gesundheitsförderung nachhaltig in der Organisation zu verankern.
Gesundheitsförderung im Pflegealltag
Ziel der Maßnahmen ist die Förderung der psychosozialen Gesundheit sowie die Stärkung kognitiver Ressourcen und körperlicher Aktivität. Dazu zählen sinnstiftende Beschäftigungsangebote, das Training kognitiver Fähigkeiten und der gezielte Einsatz digitaler Anwendungen der Gesundheitsförderung. Auch Sinneserfahrungen, etwa über Gerüche, spielen eine Rolle. Die psychosoziale Gesundheit der Mitarbeitenden wird als wesentliche Grundlage für qualitätsgesicherte Pflege hervorgehoben.
Qualifizierung als Schlüssel
Ein zentraler Baustein ist die Kompetenzentwicklung durch Qualifizierung. Die Fortbildung umfasst Bausteine der Gesundheitsförderung, der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie Methoden zur Umsetzung von Gesundheitsförderungsprozessen. Ergänzt wird dies durch Inhalte des Projektmanagements, rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen, Qualitätsmanagement und die Rolle der Führungskraft. Gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung, ein Kolloquium und eine Abschlussprüfung runden das Qualifizierungsangebot ab. Fortbildungen gelten dabei als unerlässlich, um theoretisches Wissen in die Praxis zu übertragen.
Partizipation und Nachhaltigkeit
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der partizipativen Einbindung aller Beteiligten. Die Beteiligung von Mitarbeitenden wird als wesentlich für den Erfolg beschrieben, sowohl im Wohnbereich als auch teamübergreifend. Stimmen aus der Praxis zeigen, dass das Bewusstsein für bereits bestehende Maßnahmen wächst und individuelle Beiträge sichtbarer werden. Positiv bewertet wird zudem die Möglichkeit, persönliche Ideen einzubringen. Nachhaltigkeit entsteht, wenn Prävention strukturell verankert und kontinuierlich weiterentwickelt wird. So kann Gesundheitsförderung langfristig Bestandteil der Organisationskultur werden und zur Stärkung von Qualität und Praxis beitragen.
Weitere Informationen zur Diskussion finden Sie im aktuellen „Qualität und Praxis“ der Fachzeitschrift Altenpflege (01/2026). https://www.altenpflege-online.net/epaper/
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