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Prof. Michael Denkinger ist neuer DGG-Präsident
Professor Michael Denkinger ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), die rund 2.000 Mitglieder zählt. Für die kommenden zwei Jahre übernimmt der Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Agaplesion Bethesda Klinik Ulm – einer Geriatrischen Akut- und Rehaklinik – und Sprecher des Geriatrischen Zentrums Ulm den Vorsitz der Fachgesellschaft.
Denkinger ist Lehrstuhlinhaber für Geriatrie mit Leitung des Instituts für Geriatrische Forschung der Uniklinik Ulm. „Unsere alternde Gesellschaft stellt uns insbesondere in den nächsten 25 Jahren vor große Herausforderungen. Die Geriatrie hat hierfür passende Konzepte, wird aber noch wenig gehört – das muss sich ändern“, betont der 49-Jährige zum Start seiner Amtszeit.
Mit Blick auf die gesundheitspolitischen Entwicklungen in Deutschland mahnt Denkinger: „Prävention, Rehabilitation und eine sektorenübergreifende Versorgung älterer Menschen müssen in den Mittelpunkt rücken – und das erfordert nicht nur Expertise, sondern ausreichende finanzielle Mittel, die unter dem Strich wirtschaftlich angelegt sind.“ Der neue Präsident sieht vor allem die Zukunftssicherung durch Nachwuchsförderung sowie die stärkere Integration digitaler Technologien in der Altersmedizin als zentrale Handlungsfelder: „Pflege und medizinische Versorgung lassen sich nur aufrechterhalten, wenn wir klug in Ausbildung und Innovation investieren – für eine hochwertige und würdevolle Versorgung unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger!“
Neu in den DGG-Vorstand gewählt wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend Professorin Tania Zieschang. Sie ist Direktorin der Universitätsklinik für Geriatrie am Klinikum Oldenburg und leitet zudem die Klinik für Geriatrie am Rehazentrum Oldenburg sowie die Abteilung Geriatrie im Department für Versorgungsforschung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
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