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Reanimationsregister: Pflegeheime rücken stärker in den Fokus

Zwölf Prozent aller Wiederbelebungsmaßnahmen fanden 2024 in Pflegeeinrichtungen statt. Das Deutsche Reanimationsregister sieht darin einen klaren Hinweis für medizinische Vorausplanung.

Notarzteinsatz mit Rettungswagen
Ein Herz-Kreislauf-Stillstand ist ein häufiger Grund für einen Rettungseinsatz auch in der stationären Altenpflege. Foto: AdobeStock/EKH-Pictures

Das Deutsche Reanimationsregister der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin hat seinen Jahresbericht 2024 veröffentlicht. Eine Zahl sticht heraus: Der Anteil der Reanimationen in Pflegeeinrichtungen stieg auf zwölf Prozent. Laut den Expert:innen ist das ein Hinweis auf die wachsende Bedeutung medizinischer Vorausplanung und regelmäßiger Evaluation möglicher Therapielimitationen.

2024 erlitten in Deutschland schätzungsweise 136.000 Menschen außerhalb von Krankenhäusern einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand. Bei etwa 67.000 Patienten begann der Rettungsdienst mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Das Durchschnittsalter lag bei 69,9 Jahren, fast ein Drittel der Betroffenen war über 80 Jahre alt.

Die Überlebensrate liegt seit Jahren stabil bei knapp elf Prozent. Über 70 Prozent der Überlebenden wiesen eine gute neurologische Erholung auf. Rund 70 Prozent der Reanimationen fanden im häuslichen Umfeld statt, etwa 15 Prozent im öffentlichen Raum.

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