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Warum der elektronische Überleitungsbogen so wichtig ist

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege erläutert Pflegeexpertin Heike Jurgschat-Geer den elektronischen Überleitungsbogen als erstes pflegerisches Informationsobjekt, kurz PIO, für die elektronische Patientenakte, ePA.

eLearning in der Altenpflege
Der elektronische Überleitungsbogen ist erstes Pflege Informationsobjekt für die ePA. Er soll Pflegeinformationen standardisiert, vollständig und maschinenlesbar übermitteln. Foto: AdobeStock/Golubovy

Digitalisierung braucht klare Strukturen

Seit März 2025 gilt die EU Verordnung zum European Health Data Space, EHDS. Ab 2029 soll der Austausch von Gesundheitsdaten europaweit möglich sein. Dafür muss die Telematikinfrastruktur, TI, in Deutschland weiter ausgebaut werden. Sie ist das sichere digitale Netzwerk für den Datenaustausch im Gesundheitswesen.

Wichtig ist, dass Informationen einheitlich erfasst werden. Strukturierte Daten nutzen feste Begriffe und Codes. So sind sie eindeutig und maschinenlesbar. Freitexte sind dagegen schwer vergleichbar. Interoperabilität bedeutet, dass unterschiedliche Systeme Daten nicht nur senden, sondern auch richtig verstehen und weiterverarbeiten können. Dafür braucht es gemeinsame Standards.

Einheitliche Fachsprache

Im Gesundheitswesen gibt es verbindliche Fachsprachen. Sie sorgen dafür, dass Diagnosen, Beobachtungen und Behandlungen überall gleich benannt und verstanden werden. Auch in der Pflege gibt es ein eigenes Fachsystem. Es beschreibt Pflegediagnosen, Maßnahmen und Ergebnisse einheitlich und nachvollziehbar. Diese Systeme sind international abgestimmt. So können Informationen sicher ausgetauscht und richtig eingeordnet werden.

Der Überleitungsbogen in der Praxis

Der elektronische Überleitungsbogen nutzt diese einheitlichen Fachbegriffe. Ziel ist es, Pflegeinformationen klar, vollständig und verständlich weiterzugeben. Zusätzlich können Texte frei formuliert werden, damit individuelle Hinweise nicht verloren gehen.

Der Versand erfolgt über einen gesicherten digitalen Kommunikationsweg im Gesundheitswesen. So können Einrichtungen Informationen schnell und geschützt austauschen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im aktuellen „Digitalisierung“ der Fachzeitschrift Altenpflege (02/2026). https://www.altenpflege-online.net/epaper/