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Krisenbewältigung: Expertise der Pflege mehr berücksichtigen

Das Forum Pflegegesellschaft e.V. hat anlässlich des Corona-Symposiums in Schleswig-Holstein die unzureichende Berücksichtigung der Praxis der Altenpflege während der Pandemie bemängelt.

Teambesprechung in der Altenpflege
Pflegefachpersonen tauschen sich in der Dienstbesprechung aus. Foto: Werner Krüper

Das Symposium „Aus der Corona-Krise lernen – gemeinsam besser werden“ fand am Freitag in Kiel statt. Es thematisierte das Krisenmanagement während der Corona-Pandemie. Nach NDR-Angaben kamen rund 400 geladene Gäste ins Parlamentsgebäude, darunter 50 Expertinnen und Experten.

Nach Einschätzung des Forums Pflegegesellschaft ist Schleswig-Holstein im Vergleich zu anderen Bundesländern verhältnismäßig gut durch die Corona-Krise gekommen. Gleichwohl gebe es verschiedene Bereiche, aus denen Lehren für zukünftige Krisen in der Pflege gezogen werden sollten, ist einer Mitteilung des Vereins zu entnehmen.

„Als Forum Pflegegesellschaft e.V. bemängeln wir allerdings die unzureichende Beteiligung unserer Expertise im Rahmen der Pandemie. Gern hätten wir den Krisenstab inhaltlich und personell unterstützt“, sagte Anette Langner, Sprecherin des Forums.

Aus Sicht des Forums braucht es für die Zukunft klare Zuständigkeiten bei Krisen – auf Landesebene genauso wie auf Kreisebene. „Vielfalt ist wunderbar, aber in einer Krise sollte Einigkeit in den Kreisen darüber bestehen, wie den spezifischen regionalen Anforderungen Rechnung getragen werden kann“ so Langner.

Veranstaltungstipp: Der AltenpflegeKongress geht in die Frühjahrsrunde. Ein Vortragsstrang fokussiert auf das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner, wie sich zum Beispiel Krankenhauseinweisungen vermeiden lassen- Noch sind Anmeldungen möglich:

  • Leipzig (8./9. Februar)
  • Köln (21./22. Februar)
  • Hannover (6./7. März).

In Köln und Hannover schließt sich am dritten Tag der Pflegequalitätsgipfel an. Es sind noch Plätze verfügbar. Zur Anmeldung…