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Zunehmend alt: Wie sich die Demografie im Osten auf die Pflege auswirkt
Die Zahl der hochaltrigen Menschen im Raum Berlin/Brandeburg wächst – und damit auch der Anteil der Menschen, der auf pflegerische Unterstützung angewiesen ist. Das machen aktuelle Zahlen des Landesamts für Statistik deutlich, die auch einen bundesweiten Trend widerspiegeln.
Sowohl der Anteil als auch die absoluten Zahlen der über 80-Jährigen steigen. In Berlin gehören mittlerweile 6,3 Prozent der Menschen dieser Alterskohorte an, in Brandenburg sogar 8,3 Prozent der Menschen. Auch im bundesweiten Trend zeichnet sich eine zunehmende Überalterung ab, die voraussichtlich bis mindestens zum Jahr 2040 fortschreiten wird.
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Je älter, desto eher pflegebedürftig
Mit fortschreitendem Alter steigt der Anteil der Pflegebedürftigen zum Teil sehr deutlich. Während bei den 65- bis 70-Jährigen Frauen und Männern in Berlin 6,6 Prozent und 6,7 Prozent auf Pflege angewiesen sind, ist der Anteil bei den 80- bis 85-Jährigen mit 30,4 Prozent (Frauen) und 22,7 Prozent (Männer) schon deutlich höher. Ab 95 Jahren und älter sind fast alle Frauen und über drei Viertel der Männer pflegebedürftig.
Die Seniorinnen und Senioren in Berlin und Brandenburg werden im Vergleich zu früher allerdings fitter. Sie sind deutlich seltener krank oder unfallverletzt als noch vor 20 Jahren. Und auch der Anteil der über 80-jährigen Personen mit amtlich festgestellter Behinderung ging in beiden Bundesländern in den letzten Jahren zurück.
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