News

EU will Pflegeberufe für Männer attraktiver machen

Mit mehr Tarifbindung, besseren Löhnen und weniger Geschlechterklischees will die Europäische Union Betreuungs- und Pflegeberufe auch für Männer attraktiver machen.

EU will Pflegeberufe für Männer attraktiver machen
Männer in der Altenpflege sind noch immer deutlich in der Minderheit. Die EU will das ändern. Foto: Werner Krüper

Die EU-Kommission hofft, damit mehr Menschen – vor allem Männer – für Pflegeberufe zu gewinnen. In eine qualitativ hochwertige Pflege und Betreuung zu investieren, trage aber auch zu einer besseren Stellung von Frauen in diesen Berufen bei, insbesondere, indem Lohn- und Rentengefälle zwischen den Geschlechtern abgebaut würden. Zudem empfiehlt die EU-Kommission kontinuierliche Fortbildungsmöglichkeiten für Beschäftigte in der Pflege.

Nach Angaben der EU-Kommission sind etwa 90 Prozent der professionellen Betreuungs- und Pflegekräfte weiblich. Zudem stehen 7,7 Millionen Frauen aufgrund von Betreuungsaufgaben dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung.

Die Vorschläge der EU zum Pflegebereich müssen von den EU-Ländern abgesegnet werden. Rechtlich bindend sind die Vorgaben nicht.

Passend dazu: Auch in der Generalistik bleibt Pflege weiblich