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Wo das Medianentgelt in der Altenpflege liegt

Aufholjagd: Der aktuelle Entgeltatlas zeigt, dass das Medianentgelt in der Altenpflege über dem Medianentgelt aller bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) erfassten Entgelte liegt.

Die Gehälter in der Altenpflege haben in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt. Foto: Adobe Stock/magele-picture

Im Jahr 2023 verdiente eine Fachkraft in der Altenpflege in Deutschland im Median 3.901 Euro im Monat. Zum Vergleich: Der Median aller Branchen, einschließlich der akademischen Berufe, lag bei 3.796 Euro. Damit lagen die Fachkräfte in der Altenpflege um 105 Euro über dem Gesamtmedian. Nach Angaben des Bundesverbands privater Anbieter (bpa) lag ihr Verdienst 2015 noch 527 Euro unter dem Median aller Berufe.

Bemerkenswert ist der Anstieg des Medianentgelts für Altenpflegefachkräfte von 2022 auf 2023: Mit rund 8 Prozent fiel dieser mehr als doppelt so hoch aus wie der Anstieg des Medianentgelts insgesamt, der bei knapp 4 Prozent lag.

Spitzenverdiener sind Altenpflegefachkräfte in Baden-Württemberg und Berlin mit Medianentgelten von 4.058 Euro beziehungsweise 4.029 Euro. Am unteren Ende der Skala liegen Sachsen-Anhalt mit 3.676 Euro und Sachsen mit 3.677 Euro. Auffällig ist laut bpa, dass sich die Gehälter für Altenpflegefachkräfte in Sachsen-Anhalt seit 2015 fast verdoppelt haben.

Die geschlechtsspezifische Lohnlücke in der Altenpflege ist mit knapp 100 Euro deutlich geringer als beim Medianentgelt aller Beschäftigten. Hier lag die Differenz bei 367 Euro.

Die Statistik der BA weist das Medianentgelt aus. Das bedeutet, dass die Hälfte der Beschäftigten ein Entgelt erzielt, das unter diesem Medianentgelt liegt, die andere Hälfte darüber. Außerdem werden nur Vollzeitbeschäftigte berücksichtigt.

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