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Wie Baden-Württemberg dem Fachkräftemangel begegnen will
Um den Fachkräftemangel zu mildern, richtet Baden-Württemberg eine Landesagentur für die Zuwanderung von Fachkräften ein. Sie soll die bestehenden Ausländerbehörden entlasten.
Das grün-schwarze Kabinett in Baden-Württemberg hat die Einrichtung einer Landesagentur für Zuwanderung von Fachkräften beschlossen. Diese wird bei den Regierungspräsidien Karlsruhe und Stuttgart angesiedelt. Sie soll die Verfahren zur Einreise und Anerkennung ausländischer Fachkräfte beschleunigen.
In Stuttgart werden die Verfahren für Gesundheits- und Pflegeberufe bearbeitet, Karlsruhe ist für alle anderen Berufe zuständig. Die Agentur ergänzt die Arbeit der bestehenden Ausländerbehörden und erhält einen gemeinsamen Internetauftritt.
Migrationsministerin Marion Gentges (CDU) sagte, die 137 Ausländerbehörden im Südwesten seien stark belastet, insbesondere durch den Zuzug aus der Ukraine seit dem Angriff Russlands 2022 und den Anstieg der Asylbewerberzahlen.
Bis 2035 könnten in Baden-Württemberg laut IHK-Fachkräftemonitor 910.000 Fachkräfte fehlen. Die neue Agentur soll auch die Anerkennung in den Gesundheitsberufen verbessern, für die das Land zuständig ist. Für die anderen Berufe sind die Kammern zuständig.
Wann die Landesagentur ihre Arbeit aufnimmt, ist noch offen und hängt von der Bereitstellung der notwendigen Stellen und Sachmittel ab.
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