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Bayern weitet „Fast Lane“ auf Pflegehilfskräfte aus

Bayerns Pflegeministerin Judith Gerlach hat angekündigt, das „Fast Lane“-Verfahren zur Anerkennung ausländischer Pflegefachkräfte auch auf Pflegefachhilfskräfte auszuweiten.

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach
Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach möchte die Anerkennung von Abschlüssen ausländischer Pflegehilfskräfte beschleuningen. Bild: Anne Hufnagl/StMD

Bayern plant, das „Fast Lane“-Verfahren zur Anerkennung ausländischer Pflegefachkräfte auch auf Pflegefachhilfskräfte auszuweiten. Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach betonte die bisherigen Erfolge und sieht das Modell als Vorbild für weitere Fachkraftbereiche. Ab dem 1. Januar 2025 sollen die Anerkennungsverfahren auch für Pflegefachhilfskräfte beim Bayerischen Landesamt für Pflege zentralisiert werden. Die Zentralisierung soll die Bearbeitungszeiten weiter verkürzen, um dringend benötigte Pflegekräfte schneller zu gewinnen.

Gerlach zog nach dem ersten Jahr des „Fast Lane“-Verfahrens eine positive Bilanz: „Wir konnten die Anerkennungsverfahren und die aufenthaltsrechtlichen Verfahren so optimieren und beschleunigen, dass mehr Pflegekräfte aus dem Ausland in Bayern arbeiten können.“ Nach Angaben der Ministerin wurden seit dem 1. Juli 2023 rund 4.600 Anträge bearbeitet. Die Bearbeitungszeit konnte um ein Drittel verkürzt werden. Die Anerkennungsverfahren dauern im beschleunigten Fachkräfteverfahren derzeit rund fünf Wochen.

Das Modell sieht eine rein digitale Antragstellung und eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen der Zentralen Stelle für die Einwanderung von Fachkräften (ZSEF) und der Koordinierungs- und Beratungsstelle Berufsanerkennung (KuBB) vor. Arbeitgeber profitieren von einer einzigen Ansprechperson im Anerkennungsverfahren. Voraussetzung für eine zügige Bearbeitung der Anerkennung ist die Vollständigkeit der Unterlagen.

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