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Wegen Livestreams auf der Arbeit: Pfleger gekündigt
Ein Pflegemitarbeiter einer Nürnberger Einrichtung wurde entlassen, nachdem bekannt wurde, dass er während seiner Arbeit Livevideos gemacht haben soll.
Laut Medienberichten soll der Pfleger in den Livestreams die Namen von Patientinnen und Patienten genannt und sich über diese lustig gemacht haben, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Das Bayerische Rote Kreuz habe daraufhin als Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis aufgelöst und straf- und datenschutzrechtliche Schritte angekündigt.
Passend dazu: Warum es Medienkompetenz in der Pflege braucht
Expertinnen und Experten warnen immer wieder vor Grenzverletzungen im Umgang mit sensiblen Inhalten. Aus Sicht von Jeannine Fasold, Dozentin des DBfK-Lehrgangs „Social Media Nurse“, sollten die Einrichtungen durch klare Anweisungen möglichen Verstößen vorbeugen. „Es braucht Leitfäden mit der Einstellung. Jeder Mitarbeitende sollte so einen Leitfaden bekommen, unterschreiben und sich daran halten“, so Fasold im Interview mit der Redaktion Altenpflege.
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