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Pflegerat stellt Lauterbach ein gutes Zeugnis aus

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat sich in seiner Amtszeit eng mit Vertreterinnen und Vertretern der professionellen Pflege abgestimmt – unter anderem mit dem Deutschen Pflegerat. Dessen Präsidentin lobte auf dem Deutschen Pflegetag die Arbeit des Ministers mit sehr deutlichen Worten.

Gesundheitsminister Dr. Karl Lauterbach
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Foto: BMG/Thomas Ecke

„Wir haben in dieser Legislatur einen Bundesgesundheitsminister gehabt, der die Bedarfe der Gesundheitsversorgung aus unserer Sicht erkannt hat und reagiert hat, indem er mutige Dinge angegangen ist“, so Vogler. Mit dem Pflegestudiumstärkungsgesetz habe Lauterbach dafür gesorgt, dass das seit 2020 existierende Pflegestudium „überhaupt erst studierbar wurde“. Mit dem Gesetz wurde unter anderem eine Ausbildungsvergütung für Pflegestudierende beschlossen.

Vogler lobte außerdem, dass Lauterbach und die Mitarbeitenden des Bundesgesundheitsministeriums die Gesetze angegangen seien, „die die Handlungsfähigkeit der Pflege überhaupt erst ermöglichen“. Gemeint sind das Pflegeassistenzgesetz (Vereinheitlichung der Pflegeassistenzausbildung), das Pflegekompetenzgesetz (Erweiterung der Kompetenzen von Pflegefachpersonen) und das Advance Practice Nurse-Gesetz (spezielle Rollenprofile für akademisch qualifizierte Advance Practice Nurses). Bevor es zum Koalitionsbruch kam, sollten alle drei Gesetze noch in dieser Legislatur verabschiedet werden. Nun liegen die zum Teil bereits beschlussfähigen Gesetze auf Halde und dürften bis zur Bildung der nächsten Bundesregierung sehr wahrscheinlich keine Rolle mehr spielen.

Lauterbach selbst hatte sich auf dem Deutschen Pflegetag für eine weitere Amtszeit in der nächsten Legislatur ins Spiel gebracht – und wiederum den Deutschen Pflegerat für die konstruktive Zusammenarbeit gelobt.

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