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Diakonie: Altenpflege-Gehälter liegen fast auf Industrie-Niveau

Diakonische Einrichtungen können mit den Gehältern in der Industrie mithalten. Was Pflegefachkräfte und Pflegedienstleitungen dort in der Altenpflege verdienen können, zeigen aktuelle Zahlen.

Gehaltsabrechnung
Die Gehälter in der Altenpflege haben in den vergangenen Jahren deutlich aufgeholt. Foto: AdobeStock/Stockfotos-MG

Die Diakonie bietet Gehälter, die in der Altenpflege mit den Tarifabschlüssen der Wirtschaft konkurrieren können. Laut dem aktuellen „Jahrbuch Tarif & Entgelt“ von Wohlfahrt Intern liegen die diakonischen Tarifregelungen in 43 untersuchten Berufsgruppen bundesweit an der Spitze. Beim Vergleich der Gehälter nach einem, fünf und 25 Berufsjahren liegen diakonische Unternehmen insgesamt 50 Mal an der Spitze.

Pflegefachpersonen in der Altenpflege verdienen nach den Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland (AVR DD) im ersten Berufsjahr 48.147 Euro brutto im Jahr – nur 3,9 Prozent weniger als im besten Industrietarif. Eine Pflegedienstleitung startet sogar mit 72.768 Euro und liegt damit 0,5 Prozent über den entsprechenden Industriegehältern. Zusätzlich profitieren Diakonie-Beschäftigte von einer betrieblichen Altersvorsorge und Zulagen, zum Beispiel für Eltern.

Veranstaltungstipp: Nicht nur das Gehalt macht den Pflegeberuf attraktiv. Auch die Arbeitszeiten spielen eine wichtige Rolle. Der AltenpflegeKongress in Leipzig (5./6.2.), Köln (19./20.2.) und Hannover (11./12.3.) beleuchtet unter anderem die Einführung der Vier-Tage-Woche in den Einrichtungen des DRK Sangerhausen. Programm und Anmeldung…