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TVöD Pflege: Mit diesen Forderungen gehen Gewerkschafter in die Tarifverhandlungen
Am Freitag beginnen die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst, in denen unter anderem die Gehälter für Pflegende in öffentlichen Einrichtungen ausgehandelt werden. Die Gewerkschafter auf der Arbeitnehmerseite haben im Vorfeld konkrete Forderungen aufgestellt.
Konkret fordern Verdi und dbb Beamtenbund eine Lohnerhöhung von acht Prozent, mindestens aber 350 Euro für Beschäftigte und 200 Euro für Auszubildende, dual Studierende und Praktikantinnen und Praktikanten. Außerdem sollen die Zuschläge für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit erhöht und die Entgelte für eine Rufbereitschaft sogar verdoppelt werden.
Der dbb Beamtenbund dringt vor dem Hintergrund einer „hohen Arbeitsderdichtung“ auf drei zusätzliche freie Tage im Jahr für Beschäftigte. In Pflege- und Betreuungseinrichtungen und Krankenhäusern sollen aus Sicht der Gewerkschafter außerdem bei Wechselschichtarbeit die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen in die Arbeitszeit eingerechnet werden.
Drei Verhandlungstermine sind für das Frühjahr angesetzt:
- 24. Januar: Auftaktveranstaltung und erste Verhandlungsrunde
- 17./18. Februar: zweite Verhandlungsrunde
- 14. bis 16. März: dritte Verhandlungsrunde
Derzeit liegt das Gehalt von Pflegefachpersonen (ohne erweiterte Funktion) im Öffentlichen Dienst zwischen 3.304,69 Euro (niedrigste Stufe) und 4.066,15 Euro (höchste Stufe).
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