News

So steht es um die Digital-Kompetenz in der Pflege

Die Arbeit in der Pflege wird zunehmend technologisiert und digitalisiert. Inwieweit gehen die beruflich Pflegenden diesen Weg mit und wie souverän fühlen sie sich im Umgang mit neuen Technologien? Ergebnisse einer aktuellen Umfrage liefern Antworten.

Mitarbeiterin in der Altenpflege bedient ein Tablet
Eine Mitarbeiterin in der Altenpflege bedient ein Tablet. Foto: Werner Krüper

Durchgeführt wurde die Online-Umfrage vom Wissenschaftsverlag Springer Nature und der Berliner Akkon Hochschule für Humanwissenschaften. Teilgenommen haben Pflegende aus allen Versorgungsbereichen sowie aus den Bereichen Pflegemanagement, Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft. Dem Ergebnisbericht nach sind Pflegende neuen Technologien gegenüber mehrheitlich aufgeschlossen und motivieren sich gegenseitig zu ihrem Einsatz:

  • 79 Prozent stimmen der Aussage zu, andere dazu zu ermutigen, digitale Technologien in ihrer beruflichen Praxis zu nutzen.
  • 92 Prozent bewerten digitale Technologien als relevant für ihre berufliche Zukunft.
  • 90 Prozent geben an, zukünftig neue digitale Technologien für ihre beruflichen Aufgaben nutzen zu wollen.

Außerdem weisen die Ergebnisse der Umfrage (externer Link) ein hohes Fortbildungsinteresse aus in diesem Bereich aus: Eine große Mehrheit der Befragten (95 Prozent) möchte ihre Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Technologien durch weitere Schulungen verbessern. Unsicherheiten und Schulungsbedarfe zeigen sich vor allem beim Thema Datenschutz: Nur zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten fühlen sich im Umgang mit Vertraulichkeitsfragen im Zusammenhang mit digitalen Anwendungen sicher.