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Deutscher Pflegerat: „BAPID II entwickelt klare Berufsbilder“
„Unser Ziel ist eine starke, wissenschaftlich begründete Grundlage für die Berufsprofile der Pflege von morgen“, sagt Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats.
Pflege brauche Perspektiven, so Vogler. „Diese entstehen nicht zufällig. Mit BAPID II schaffen wir eine Bildungsarchitektur für Deutschland, die die berufliche Entwicklung in der Pflege durchlässig, international anschlussfähig und zukunftsfähig macht. Gleichzeitig legen wir damit die Basis für eine spürbare Entlastung der Pflegeprofession und der Versorgungsstrukturen.“
„Moderne, differenzierte Rollenprofile“
Im Projekt BAPID II (Bildungsarchitektur der Pflege in Deutschland), durchgeführt von der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) im Auftrag des Deutschen Pflegerats (DPR), würden moderne, differenzierte Rollenprofile und Berufsbilder für die Pflege entwickelt, heißt es in einer Mitteilung des DPR. Diese machten pflegerische Aufgabenbereiche transparent, ordneten Qualifikationen zu und unterstützten den langfristigen Berufsverbleib. Grundlage hierfür sei die Bildungsmatrix aus BAPID I.
BAPID II konkretisiere und verfeinere vier zentrale und deutlich unterscheidbare Rollenprofile und Berufsbilder in der Pflege, so der DPR weiter:
- Pflegefachassistenz
- Pflegefachfrau/Pflegefachmann (General Nurse ohne Bachelor)
- Pflegefachfrau/Pflegefachmann (General Nurse mit Bachelor) und
- Pflegende mit erweitertem Kompetenzprofil (APN mit Masterabschluss)
Diese Systematik schaffe Klarheit über Aufgaben, Qualifikationen und Karrierewege.
Passend dazu: Streit um die Rolle der Fachweiterbildung in der Pflege entbrannt
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