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KI in der Pflege: Software-Start-up Voize erhält 50 Millionen Euro
Das Berliner Unternehmen Voize bekommt 50 Mio. US-Dollar von Investoren wie Balderton Capital. Mit einer KI-Spracherfassung soll der Dokumentationsaufwand im Pflegesektor spürbar reduziert werden
Das Berliner Software-Start-up Voice hat eigenen Angaben zufolge eine sogenannte Series-A-Finanzierung über 50 Millionen Euro abgeschlossen. Die Runde der Geldgeber werde von Balderton Capital angeführt. Bestehende Investoren wie HV Capital, Redalpine und Y Combinator haben sich einer Pressemitteilung von Voice zufolge sich ebenfalls beteiligt.
KI-Sprachassistent
Mit dem von Voize entwickelten KI-Sprachassistenten können Pflegekräfte Unternehmensangaben zufolge einfach sprechen, statt zu tippen. Die KI verstehe, strukturiere und dokumentiere automatisch – direkt am Smartphone. Dabei setze das Unternehmen auf eine eigene, domänenspezifische KI, die speziell für den Pflegealltag entwickelt worden sei. Sie erkenne medizinische Fachsprache, verstehe Dialekte und helfe auch Nicht-Muttersprachler:innen, Sprachbarrieren zu überwinden.
„Pflegekräfte haben ihren Beruf gewählt, um für Menschen da zu sein – nicht, um Stunden mit Dokumentation zu verbringen“, wird Fabio Schmidberger, Mitgründer und CEO von Voize, in der Pressemitteilung zitiert. „Unsere KI entlastet sie spürbar im Alltag und übernimmt das, was sonst wertvolle Zeit kostet.“
Mit der neuen Finanzierung wolle man in die Weiterentwicklung der KI investieren und nach Europa und die USA wachsen, so das Unternehmen.
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