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Bayern: CSU-Fraktion will Pflegekontrollen vereinfachen

Die CSU-Landtagsfraktion will eigenen Angaben zufolge unnötige Bürokratie abbauen. Dazu sollen Pflegeeinrichtungen bei Kontrollen spürbar entlastet werden.

Klaus Holetschek, CSU-Fraktionsvorsitzender: „Gute Arbeit in der Pflege verdient öffentliche Anerkennung.“ Foto: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

„In Pflegeeinrichtungen geht es um die Pflege von Menschen, nicht von Formularen“, so der CSU-Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek. Die Kontrollen durch den Medizinischen Dienst und die kommunalen Fachstellen müssten daher so gestaltet sein, dass sie den Alltag erleichtern und nicht erschweren.

„Gute Arbeit in der Pflege verdient öffentliche Anerkennung“

„Zu meiner Zeit als Gesundheitsminister habe ich selbst ein Modellprojekte in Buxheim angestoßen, um die nicht notwendigen Dokumentationspflichten endlich einzudämmen. Deshalb freue ich mich, dass Bayern mit Gesundheitsministerin Judith Gerlach das System der Pflegekontrollen erneuert.“ Das Ziel sei ein praxisnahes und bürokratiearmes Verfahren, das bundesweit als Blaupause dienen könne. Besonders gute Ergebnisse sollten stärker herausgestellt werden, um die Beschäftigten zu motivieren. „Gute Arbeit in der Pflege verdient öffentliche Anerkennung“, so Holetschek.

Es sei wichtig, dass alle Veränderungen immer aus Sicht der Hauptbetroffenen gedacht werden, ergänzte Thomas Zöller, MdL sowie Patienten- und Pflegebeauftragten der Bayerischen Staatsregierung. „Das sind einmal die Pflegebedürftigen in den Pflegeeinrichtungen und einmal das dortige Personal.“

Digitalisierung und Optimierung der Aufsichtsprozesse

Eine effiziente und transparente Pflegeaufsicht durch den Medizinischen Dienst Bayern trage maßgeblich dazu bei, die Lebensqualität der Pflegebedürftigen zu verbessern und das Vertrauen in die Pflegeeinrichtungen zu stärken.

„Durch die Digitalisierung und Optimierung der Aufsichtsprozesse (d.h. Vermeidung von Doppelstrukturen) können Ressourcen gezielter eingesetzt und bürokratische Hürden abgebaut werden“, so Zöller. „Langfristig muss die Pflegeaufsicht so weiterentwickelt werden, dass sie auch von Seiten der FQA flexibel auf neue Herausforderungen reagieren kann und die Beteiligung aller Akteure im Pflegebereich fördert.“

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