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AWO OWL sieht in Angebot „faire Grundlage“ für Tarifabschluss mit Verdi

Laut AWO OWL verlief die dritte Runde der Tarifverhandlungen mit Verdi intensiver als zuvor. Eine Einigung blieb aus, doch der Verband sieht in seinem neuen Angebot eine solide Grundlage.

Bild: Adobe Stock/magele-picture

Nach Angaben der Arbeiterwohlfahrt Ostwestfalen-Lippe (AWO OWL) sind die Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi in Düsseldorf zunächst ohne Einigung beendet worden. Der Verband erklärte, man habe sich nach langen und intensiven Gesprächen zwar angenähert, müsse aber weiter verhandeln. Ein neuer Termin sei für den 30. März vereinbart.

Wie die AWO OWL mitteilt, habe sie ein umfassendes, überarbeitetes Angebot vorgelegt. Dieses sehe eine gestufte Lohn- und Gehaltserhöhung um insgesamt 5,2 Prozent vor. Ab dem 1. Mai 2026 sollen die Einkommen zunächst um 2,8 Prozent steigen, mindestens um 110 Euro im Monat. Weitere Anpassungen um jeweils 1,2 Prozent seien für Januar und Juli 2027 vorgesehen. Zudem kündigte die AWO OWL eine Einmalzahlung von 150 Euro im April 2026 an.

Auch Auszubildende sollen profitieren

Der Verband betont, dass auch die Auszubildenden vom Angebot profitieren sollen. Ihre Vergütungen sollen ab April 2026 und erneut ab Juli 2027 um jeweils 75 Euro steigen, außerdem sei ein zusätzlicher Urlaubstag geplant. Nach Angaben der AWO OWL soll auch die Jahressonderzahlung von 60 auf 80 Prozent erhöht und Zuschläge angepasst werden.

„Wir wollen für unsere Mitarbeitenden einen guten und fairen Tarif verhandeln“, erklärte die AWO OWL. Zugleich verwies der Verband auf die Notwendigkeit, finanzielle Spielräume einzuhalten. Das Angebot müsse sowohl für die Kommunen als Kostenträger als auch für Pflegebedürftige und Eltern von Kita-Kindern finanzierbar bleiben.

Die AWO OWL betonte, ihr Ziel sei es, den Beschäftigten Planungssicherheit zu geben und Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Man sei zuversichtlich, mit Verdi Ende März eine Lösung zu finden, auch wenn die Positionen derzeit noch auseinanderlägen.

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