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Projekt „Freude pflegen“ zeigt Wirkung

Das Pionierprojekt „Freude pflegen“ wurde von der Stiftung HUMOR HILFT HEILEN gemeinsam mit der Universität zu Lübeck entwickelt und von der Alexianer Misericordia GmbH umgesetzt. Ziel ist es, Pflegeauszubildende frühzeitig zu stärken. Das ergänzende Curriculum vermittelt eine humorvolle Haltung, die Perspektivwechsel ermöglicht, Stress reduziert und langfristig vor Überlastung schützt.

Das Projekt Freude pflegen vermittelt Pflegeauszubildenden Strategien für Stressmanagement und Resilienz und wurde wissenschaftlich positiv bewertet. Foto: AdobeStock/David L./peopleimages

Unterrichtskonzept wissenschaftlich begleitet
Von Mitte 2019 bis April 2024 wurde das Unterrichtskonzept in einer Langzeitstudie untersucht. In sechs Modulen nahmen rund 90 Auszubildende der Kranken und Altenpflege an halbjährlichen Workshops teil. Die Ergebnisse bewertet Prof. Dr. Marek Bartzik insgesamt als sehr positiv. Gleichzeitig weist Prof. Dr. Corinna Peifer darauf hin, dass der Transfer in die Praxis noch verbessert werden kann.

Reflexion und Stärkung im Alltag
Das Curriculum ermöglicht Auszubildenden die Reflexion ihres Umgangs mit Unsicherheiten und Belastungen. Themen wie Stressmanagement, Motivation und Zufriedenheit werden vertieft. Andreas Bentrup betont die Förderung einer stärkenorientierten Selbst und Fremdwahrnehmung.

Positive Effekte und Feedback
Die Studie zeigt, dass Humortraining die positive Stimmung steigert. Auszubildende berichten, dass Humor ihre Arbeit erleichtert und beim Umgang mit Belastungen hilft. Insgesamt zeigt das Konzept gute Ergebnisse. Empfohlen wird, es fest in die Ausbildung zu integrieren und regelmäßig aufzufrischen, um den Transfer in den Berufsalltag zu sichern.

Weitere Informationen zur Diskussion finden Sie im aktuellen „Wissenschaft und Forschung“ der Fachzeitschrift Altenpflege (04/2026). https://www.altenpflege-online.net/epaper/