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PFLEGEN & WOHNEN hebt Gehälter auf über 4.000 Euro an

Hamburgs größter stationärer Pflegeanbieter PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG hat mit ver.di einen Tarifabschluss erzielt. Die Gehaltssteigerungen und neuen Zulagen sollen die Attraktivität der Pflegeberufe steigern.

Die Gehälter in der Altenpflege sind in den vergangenen jahren deutlich gestiegen. Foto: AdobeStock/stockfotos MG

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG haben sich auf deutliche Gehaltssteigerungen geeinigt. Ab Januar 2027 steigen die tariflichen Gehälter um 3,9 Prozent, im Januar 2028 um weitere 2,1 Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten.

Besonders bemerkenswert ist die neue Zulage für besonders belastende Bereiche. Beschäftigte in der Pflege von Menschen mit Demenz, im Wachkoma oder mit dem Korsakow-Syndrom erhalten künftig sieben Prozent ihres Monatsbruttos zusätzlich. Die Ausbildungsvergütung steigt um jeweils 60 Euro zu den genannten Zeitpunkten.

Laut ver.di-Gewerkschaftssekretär Arnold Rekittke steigen die Einstiegsgehälter für Pflegefachkräfte auf über 4.000 Euro brutto monatlich, für Gesundheits- und Pflegeassistenten auf über 3.600 Euro und für angelernte Pflegehilfen auf gut 3.200 Euro. Ver.di-Mitglieder erhalten ab 2028 zusätzlich einen Tag Arbeitsbefreiung pro Jahr.

PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG betreibt 14 Einrichtungen mit über 2.000 Beschäftigten und ist Hamburgs größter stationärer Pflegeanbieter. Das Unternehmen wurde 2025 vom Land Hamburg von Vonovia zurückgekauft.

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